Travel & Wanderlust
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Zwischenstop in Schaffhausen: Ein absolut unterschätzter Ort in der Schweiz

Weil ich gerade in Teneriffa meinen Urlaub genieße, habe ich für euch vorher noch ein paar Posts vorbereitet. Die vorherige Woche habe ich ja in der Schweiz verbracht, und zu Beginn meines Trips an den Thunersee war ich für zwei Tage in Schaffhausen – einem völlig unterschätzten kleinen Ort nahe der deutschen Grenze.

Wilhelm Tell Brunnen Schaffhausen

Schaffhausen

Der Rheinfall sagt wahrscheinlich den meisten was (und ist, wenn man von den Wasserfällen in Island & Co verwöhnt ist, vielleicht eher ein kleiner – haha – Reinfall, am meisten hat mich die fünfzigköpfige indische Reisegruppe vergnügt, die vor der indischen Imbissbude anstand), aber davon abgesehen ist das Städtchen selbst ganz schön hübsch.

Rheinfall Schaffhausen

Beim Notfall-Cupcake-Frühstück im Little Shabby habe ich eine tolle Wahlschweizerin kennengelernt, und die verriet mir auf ein, zwei Mal Nachhaken hin ihre Lieblingsorte in der Stadt. Die ich dann sogleich mit Buch, Kamera und Notizblock im Gepäck ansteuerte.

Unbenannt

littleshabby

Das Café Vordergasse ist einer der Orte zum Sehen und Gesehen werden – und ist auch selbst ziemlich sehenswert. Gefrühstückt habe ich am zweiten Tag draußen, aber drinnen ist alles ein bisschen Kaffeehausmäßig eingerichtet, viel Teppich, viel Rot, eigen, aber gemütlich.

In Schaffhausen gibt es überraschend viele kleine Lädchen. Ich bin eher zufällig ins Lieblings gestolpert – und musste mich dann wirklich zusammenreißen, nicht schon zu Beginn meines Urlaubs ein kleines Vermögen auf den Kopf zu hauen. Schönheiten von House Doctor, Rice & Co wollten unbedingt in meine Reisetasche wandern.

Lieblings Schaffhausen

Lieblings

Lieblings Postkarten

Zum Abendessen soll man wohl am besten ins d’Chuchi gehen. Hat einen einfachen Namen (“Chuchi” ist das schweizerische Wort für Küche), muss aber großartig sein. Mich hat es stattdessen zum Dinner ins Oberhof verschlagen, und ich war absolut begeistert: Wie man ein einfaches gemischtes Salatbouquet so anrichten kann… Ich hatte die Pouletbrust im Erdnusswasabimantel (unfassbar lecker!), aber auch das Prosecco Risotto mit Mascarpone, caramelisierte Schalotten, Spargeln und Safranschaum hat mich ziemlich angelacht. Foodporn-Fotos gibts leider keine.

Für einen gemütlichen Drink am Abend in schönem Ambiente wurde mir dann noch die Park Villa empfohlen. Gleichzeitig auch ein Hotel am Hang, kann man hier wunderbar drinnen und draußen sitzen.

Und apropos draußen sitzen: Der Kreuzgang des ehemaligen Benediktinerkloster Allerheiligen ist ein unfassbar schöner und ruhiger Ort. Das angeschlossene Museum habe ich guten Gewissens ausgelassen, der Kräutergarten davor ist umso schöner. Man kann sich hier gut und gerne mit einem Buch in die Sonne setzen und die Zeit vergessen.

Kreuzgang Schaffhausen

Kloster Schaffhausen

Im Sommer sollte man unbedingt auch die Rhybadi austesten – von den Badis haben wir im Winter in Zürich schon vorgeschwärmt bekommen, und ich hoffe doch sehr ich kann das bald mal persönlich austesten!

Schaffhausen ist sicherlich nicht das ultimative Urlaubsziel für eine Woche in der Schweiz. Aber wer wie ich an die Seen will oder weiter in den Süden, der kann Schaffhausen wunderbar als Etappenziel einplanen. Ich war jedenfalls ziemlich positiv überrascht von diesem kleinen, unscheinbaren Ort und hätte nichts dagegen, noch mal wiederzukommen.

Schaffhausen 2

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