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Wochenendklicks: Istanbul, Girl Crushs, ein Haus im Nichts und ein trauriges Happy

Ich bin krank. Schon die ganze Woche. Das nervt mich wahnsinnig – der Frühling ist hier in vollem Gange, ich will gerne durch die Gegend laufen und Sommersprossen züchten, stattdessen züchte ich Unmengen an zerknüllten Taschentüchern und kriege hier einen kleinen Hüttenkoller. Gut, dass ich wenigstens meinen heißen Ingwertee auf dem Balkon in der Sonne trinken kann – und dass es das Internet gibt. Mein Feed ist so gut wie durchgelesen, was seit über einem Jahr nicht mehr passiert ist, lange Emails wurden geschrieben, trotzdem ist einiges liegen geblieben. Naja. Hier jetzt also meine Wochenendklicks:

Wer mich schon ein bisschen kennt weiß, dass ich spätestens seit Neuseeland absolut verknallt in Sara bin. Eine der coolsten Säue in diesem Internet. Da ich am Montag einen ganzen Tag dort verbringen werde, bin ich gerade total dankbar für ihre Posts über Istanbul – mein letzter Besuch dort ist schon zwei Jahre her.

istanbul

Angler auf der Galata-Brücke, Istanbul 2012 – iPhone 3G, ihr wisst Bescheid.

Der Girlcrush für Sara ist unübertrefflich, gestern hab ich aber einen kurzen Seitenblick auf Elektra Prompt geworfen und muss sagen: Auch nicht von schlechten Eltern. Musste über die Beschreibung, wie sie sich in der Sauna fühlte, ziemlich laut lachen: „In der Umgebung von haarigen Fleischmassen, die um mich herumschwangen, war ich allerdings innerhalb von wenigen Minuten der festen Überzeugung eine scheiß Göttin zu sein.“ Normalerweise bringt die Frau aber eher zum Stirnrunzeln. Ist okay, da schau ich jetzt öfter vorbei.

Im Mai habe ich zwei Wochen Urlaub. Da aus dem California Road Trip den ich mir eigentlich erhofft hatte scheinbar nichts wird, überlege ich jetzt neu. Wie wäre es mal mit zwei Wochen am Stück zu Hause?, hat mich eine Freundin gefragt, und sie hat ja Recht. Aber ich glaube um wirklich abzuschalten muss ich mal weg. Eigentlich will ich nach Bali. Aber wenn das nicht klappt, würde mir auch ein Haus im Nichts schon reichen. Wie zum Beispiel dieses.

Kelis verbinde ich in erster Linie mit Milkshake, mit einem Sommerurlaub in Italien anno 2003, mit der Erkenntnis Might trick me once, but I won’t let you trick me twice (die ich mir später im Leben vielleicht das ein oder andere Mal noch etwas fester vor die Stirn hätte klatschen sollen). Am 18. April erscheint ihr neues Album, und Fanni hat drüben bei PonyDanceClyde schon mal klargestellt, warum Kelis die coolste Frau auf Erden ist.

Und apropos Musik: Ich weiß, wir coolen Kids können Happy ja echt nicht mehr hören. Aber der unschlagbar großartige Woodkid nimmt diesen totegehörten Song und bringt meine Laune, die gerade durch Krankheit & Co eher so mittelprächtig ist, wieder ganz nach oben. Großartig. (Via Mit Vergnügen.)

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=H6UjQoZNmGQ]

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