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Wochenendklicks: Headlines, Geister der Vergangenheit und ein paar Worte zur MH370

Hallo aus der Post-Flug-Phase. Gerade habe ich jemandem gesagt ich sei absolut in Sonntagnachmittagstimmung und deshalb offensichtlich vom Jet Lag verschont geblieben. Es ist Samstag. Jedenfalls, ich war schon wieder in Vancouver.

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Ja, ich könnte mir auch mal ein anderes Ziel aussuchen, aber Fakt ist: Ich liebe diese Stadt, ein bisschen Zuhause-Gefühl ist manchmal echt gut wenn man so viel unterwegs ist und im Sommer wird es schwieriger für mich, nach B.C. zu kommen. Deshalb also jetzt noch mal. Und die Skisaison musste schließlich auch gebührend abgeschlossen werden. Wie auch immer: Jetzt bin ich wieder zurück, halbwegs verstrahlt und wünsche euch und mir ein schönes Wochenende! Die Klicks dazu gibt es jetzt:

Als kleiner Publizistikjünger, Marketing- und Werbenerd kann ich diese Seite nur lieben: Heds Will Roll ist eine Sammlung genialer Headlines, die nie benutzt wurden. God Hates Tags, y’all.

Ich halte mich eigentlich für relativ mutig, nicht umsonst habe ich mir I’ll try anything once auf die Fahnen geschrieben. Ich habe keine Angst vor Spinnen, habe mich beim Fliegen noch nie gefürchtet und Höhenangst ist eigentlich kein Thema für mich. Dachte ich. Dann habe ich diese Bilder gesehen. Niemals.

420 feet above Mumbai, Bild via aplus.com

420 feet above Mumbai, Bild via aplus.com

Ich war lange nicht mehr Campen, und das obwohl ich es (auf begrenzte Zeit) echt gut ticke. Der Traum von einem Roadtrip im Wohnwagen schwirrt immer noch in meinem Kopf herum, bis es so weit ist kann man mich aber auch mit einer Nacht im Hüttenpalast begeistern. Für uberding habe ich davon berichtet.

Eine gute Freundin von mir ist gerade aus Israel und Palästina zurückgekommen. Wir haben viel geredet über den Staat Israel an sich, über die Geschichte und wie man mit ihr umgeht. Was denken wir über das oft angestrebte Let it go? Geht das überhaupt, soll das überhaupt? Was macht man mit Geschichte, außer sie niederzuschreiben? Wie geht man mit Geistern um? Pam von Nerds Eye View hat dazu einen berechtigten Post geschrieben.

Und abschließend:

Ich wurde in den letzten zwei Wochen immer wieder gefragt, wie es mir mit dem Verschwinden der MH370 geht. Jeder Unfall, der bei irgendeiner Airline dieser Welt passiert, wird von uns Fliegern besonders emotional aufgenommen und intensiv beobachtet. Ich kann mir nur im Entferntesten vorstellen, wie es den Angehörigen derer gehen muss, die an Bord der Maschine waren, und eigentlich wollte ich mich dazu gar nicht groß äußern. Ich kann mir schließlich auch nicht erklären, wie in unseren modernen Zeiten ein Flugzeug einfach so verschwinden kann. Aber: Es kotzt mich dermaßen an, dass direkt wieder Verschwörungstheorien und Terrorvermutungen verbreitet wurden. Keine Ahnung, auf wie vielen Flügen ein Mensch mit gefälschtem oder geklauten Pass sitzt. Viel einleuchtender finde ich die Erklärung von Chris Goodfellow: Die Piloten der Malaysia Maschine scheinen einen Alternate Airport angesteuert zu haben, wie das bei Bränden an Bord so üblich ist – und hatten zu wenig Zeit.

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