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Wochenendklicks: Extraordinary Routines, die Film-Saison und Bettina Rheims über die Liebe

Hohoho, Dezember, jetzt bist du richtig da, und irgendwie finde ich das wahnsinnig schön. Bisher warst du ein ziemlich guter Monat mit spannenden Aufgaben, schönen kleinen Momenten und großartigen ersten Plänen fürs neue Jahr. Dieses Wochenende verbringen ich noch mal so richtig gemütlich mit ersten Weihnachtsvorbereitungen, der Überraschung wie schnell ein Schokonikolaus verdrückt werden kann und der Vorfreude, einen kleinen Menschen kennenzulernen der diese Woche endlich zu uns gekommen ist.

Auf meinen Spaziergängen durch meine alte Stuttgarter Hood habe ich schon viele kleine Schätze entdeckt. Mit der Eat the World Tour durfte ich jetzt aber für uberding noch mehr Kleinode rund um meine alte Wohnung kennenlernen – eine kulinarische Stadtführung durch Stuttgart, das war top! Ab jetzt bitte an jedem neuen Ort.

Mit der Kälte und der frühen Dunkelheit ist auch meine Filmlust endlich wieder wachgekitzelt worden. Letztes Wochenende war ich endlichendlichendlich mal wieder im Kino, habe endlichendlichendlich Gone Girl gesehen (und war begeistert, endlich mal eine gelungene Buchverfilmung, oder wie seht ihr das?), und aus aktuellem Anlass – auf den ich hier noch nicht näher eingehen kann – habe ich gerade auch meine kleine Leidenschaft für Kurzfilme wieder entdeckt. Die vimeo Staff Picks sind dafür immer eine ganz gute Fundgrube, habt ihr noch weitere Tipps für mich?

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DESTROYER from Everything All At Once on Vimeo.

Ebenso verstörend wie dieser Kurzfilm, aber genauso sehenswert ist auch das hier: A really bad month, in illustrierter Form. Ist mutig, macht wütend, aber auch irgendwie zuversichtlich.

Einer der meist beachteten Gegenstände in meiner Wohnung ist ein Bildband von Bettina Rheims. Heroines heißt er, auf dem Titelbild ist eine verstörte Milla Jovovich zu sehen, und irgendwie zieht dieses Bild, dieses Format, dieses Buch jeden an, der sich in meinem Zimmer umsieht. Im Fräulein Magazin hat Bettina Rheims über die Liebe gesprochen, und ich finde das sehr angenehm: Es klingt wie ein Klischee, aber ich könnte mir ein Leben ohne Liebe nicht vorstellen, sagt sie da, und Bei der Liebe kommt es überhaupt zu einer delikaten Balance aus Nähe und Distanz. Wie wahr.

Bettina Rheims heroines

Ich schicke euch ganz viel Liebe, da draußen. Wer heute Abend noch nichts vor hat, nicht vor die Tür gehen, sondern sich lieber mit einer Tasse Tee aufs Sofa verkrümeln will, der hat vielleicht auch noch an diesen beiden Links Spaß, die ich bei Okka gefunden habe: Auf Extraordinary Routines erzählen spannende Menschen von ihrem Alltag – ein Projekt, das mich als alten Interview-Fan extrem fesselt. Ebenso interessant ist Make it last, ein alternativer Modeblog über Sustainable Fashion. Viel Spaß beim Festlesen und Zeitvergessen!

Hören könntet ihr dabei zum Beispiel das neue Ben Howard Album. Ich habe immer noch nicht genug davon.

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