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This is Sri Lanka: Cruising around Mirissa Beach

Dear English readers, I actually for once got around translating this post before publishing it – scroll down to find the English version below!

sunset-ahangama

Manchmal muss man am Ende anfangen. Da, wo die Eindrücke noch ganz frisch sind und ein bisschen unverdaut, und sich dann von dort aus zurück an den Anfang wühlen. Sich zurück wühlen durch den Wust von Erinnerungen an Momente, an Gerüche, an den Geschmack des besten Currys der Reise, an den Fisch und an das kühle Bier nach einem langen Tag im Bus. Ich komme von einem fantastischen Trip und bin noch etwas unfähig, die Eindrücke zu bündeln, so vielfältig und ungestüm stolpern sie durch meinen Kopf. Da waren wilde Tuk Tuk Fahrten und anstrengende Wanderungen, da waren grandiose Aussichten und besondere zwischenmenschliche Momente mit herzlichen Sri-Lankern.

Und da war dieser eine Tag am Ende der Reise, der mit allem weniger Schönen versöhnt hat: Mit den Bed Bugs am Anfang, mit den Regentagen zwischendrin, mit dem zwischenzeitlichen Frust über mein mangelndes Surftalent. Und mit diesem Tag möchte ich heute anfangen, denn er leuchtet so warm, dass ich ihn am liebsten immer wieder wiederholen möchte. Er begann auf einem Scooter in Ahangama und endete in einer zusammengeschusterten Bar auf den Klippen über Weligama Bay. Aber fangen wir von vorne an.

Einen Scooter zu mieten kostet ungefähr 1.000 Rupees pro Tag. Das sind keine 7 Euro, eine Tankfüllung kostet um die 2 Euro, und man kommt damit einen Tag lang ganz gut aus. Ziemlich gute Voraussetzungen für einen Roadtrip entlang der Küste, immer entlang des Paradieses, das sich hier kilometerweit am Sandstrand entlangzieht. Ein Abstecher nach Dondra, an den südlichsten Punkt der Insel, oder nach Matara, einen der Verkehrsknotenpunkte des Südens, darf schon drin sein. Aber dann zieht es mich wieder ans Meer – an den Strand, der selbst mich zum Strandurlauber werden lassen könnte, der nach Kokosnuss und Sonnenöl ruft, der ein eigenes kleines Paradies auf dieser paradiesischen Insel darstellt:

Mirissa Beach

Mirissa selbst ist nicht viel mehr als ein kleines Fischerdörfchen, etwa vier Kilometer südöstlich von Weligama und mit einem Guesthouse an jeder zweiten Ecke. Es gibt einige Homestays, aber auch viele Beach Cabanas und kleine Hotels, die sich entlang des nicht viel mehr als 500 Meter langen Sandstrands schlängeln – aber nicht aufschnüren. Trotz aller touristischer Erschließung ist hier von mehrstöckigen Hotels keine Spur, gerade zur Off-Season ist es ruhig und beschaulich. Zeit für eine Pause.

Neben unzähligen kleinen Shacks gibt es hier auch viele westlich orientierte, aber dennoch extrem entspannte Beach Bars. Wer zwischen Curry, Roti und Curry (dazu bald mehr) mal eine erfrischende Abwechslung braucht bekommt von mir das Zephyr Café wärmstens empfohlen – und dessen Wassermelonensalat. Holy Moly!

Und da sitzt man dann, schlürft wahlweise einen frischen Saft oder ein Local Beer und will sich am liebsten die Augen reiben. Kann das wirklich wahr sein? Erlebe ich das grade wirklich – und darf ich nach dem Mittagessen tatsächlich in die Fluten statt zurück an den Schreibtisch springen? Ja, du darfst, sagt das Gewissen. Ja, du musst, sagt das Bauchgefühl.

Und wenn die Sonne langsam tiefer steht, so gegen fünf, wenn die Sonnenbrille (mein neues Lieblingsexemplar wurde mir übrigens pünktlich zur Abreise vom Münchner Newcomer-Label Wood Fellas zugeschickt und hört auf den schönen Namen Eisbach Süd*) getrost weggepackt werden kann, dann hüpfen wir vom Bikini ins Sommerkleidchen und treffen uns ein paar Stunden später in der Tiki Bar wieder, auf den Klippen hoch über Weligama Bay. Immer wieder Freitags steigen hier wunderbare Open Air Partys, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Allein schon wegen der Arrak Attack, die es als Welcome Drink gibt. Oder wegen der Menschen, die diesen Ort zu dem machen, was er ist.

Scooter fahren in Sri Lanka

  • Einen Scooter bekommt ihr für etwa 1.000 Rs., eine Tankfüllung für etwa 300 Rs.
  • Tragt unbedingt und unter allen Umständen einen Helm! Diesen solltet ihr beim Verleih dazu bekommen.
  • Cremt Schultern und Nacken ordentlich ein – durch den Fahrtwind unterschätzt ihr die Sonne enorm.
  • Folgt kleinen Gassen und nicht nur dem Reiseführer: So findet ihr die schönsten Orte.
  • Es scheint kaum Verkehrsregeln zu geben, außer einer: Der Stärkste siegt. Und der seid nicht ihr. Dafür seid ihr klein und wendig und passt in jede Lücke. Großen Respekt müsst ihr nur vor den Bussen haben, die nehmen absolut keine Rücksicht!

sri-lanka-scooter

Sometimes you gotta begin at the end, where the memories are fresh and not yet processed. Start there and make your way through all the impressions, all the smells, through the taste of all those curries, of the fish and the cold beer after a long day on the bus, make your way back to the very beginning of your journey. I’m back from a fantastic trip and still not capable to tie down all my adventures, as they stumble through my head and body without any direction. I remember wild Tuk Tuk rides and exhausting hikes, I remember fabulous views and special moments with Sri Lankan people.

And I remember that day at the end of my trip, a day that made up with all the not-so-amazing stuff that had happened during the last two weeks once and for all – with the bed bugs at the very beginning, with the rainy days in-between, with the interim frustration about my lack of talent at surfing. And this day is where I want to start, because the memory shines so bright and warm that I wouldn’t mind repeating that day over and over again. It began on a scooter in Ahangama and ended in a ramshackle but beautiful bar on the cliffs high above Weligama Bay. So let’s start at the beginning.

Renting a scooter costs about 1.000 Rupees a day. That’s no more than seven Euros; a tankful costs about 2 Euros and should last for a day on the road. Pretty good conditions and the perfect choice then for a nice little road trip along the coast, right along this paradise that stretches over miles and miles in the form of beaches and waves. A little detour to Dondra, the most southern point of the island, or to Matara, one of the country’s traffic junctions, is part of the deal. But then, please, let’s head back to the ocean – to a beach that could make anyone, even me, a fan of beach holidays, a beach that longs for coconuts and suntan oil, a beach that is its own little paradise on a whole paradisiac island:

Mirissa Beach

Mirissa itself is not much more than a little fishing village about four kilometers south-east of Weligama, filled up with guesthouses and home stays. You’ll find a lot of beach cabanas and little hotels along the beach, which is itself no longer than 500 meters. There are a lot of tourists here in high season, I suppose, but in the off season Mirissa is quiet and calm. Time for a break.

In addition to countless little shacks on the beach you’ll find a lot of western, but still pretty dang relaxed beach bars. We choose Zephyr Café for a refreshing change to the daily Curry, Roti and Curry all over again. Psst: The watermelon salad is amazing!

And there you are, sipping the occasional fresh juice or local beer, not really believing your eyes. Is this real life? Is this really happening – and can I, instead of jumping right back to work, jump into the ocean right after lunch? Yes you can, says the brain. Yes you must, says the intuition.

And when the sun begins to set, at around five, when you can take of your shades (my new favorite ones were sent to me right before leaving Germany by Munich newcomer label Wood Fellas*), we hop from bikinis into nice little halter dresses for the night. A few hours later we meet at Tiki Bar, this easy-going place on the cliffs high above Weligama Bay. Every other friday, this is the place to dance under the stars you shouldn’t miss. If only for the Arrak Attack that you get as a welcome drink. Or for the people, who make this place what it is.

Scooting around Sri Lanka

  • You can rent a scooter for about 1.000 Rs., a tankful costs about 300 Rs.
  • Do, under any circumstances, wear a helmet! You’ll get one at your rental.
  • Wear sunscreen, and loads of it – the wind makes you forget the sun while driving.
  • Take detours, cruise around small alleys and do not only follow the routes your Lonely Planet suggests: This is how you find the most beautiful places!
  • It doesn’t seem like there’s any traffic rules in Sri Lanka but one: The Survival of the Fittest. Which in this case means the survival of the quickest, and that might as well be you – the only opponent you really need to fear are the busses who take no prisoners.

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