Alle Artikel mit dem Schlagwort: Freundschaft

Postkarte aus Kapstadt: Liebesgrüße vom Kap der guten Hoffnung

Eigentlich möchte ich dies hier gerne als Postkarte aus Kapstadt tarnen. Als Reisetipp, als Travel Diary vielleicht, als mehrwertigen Post mit heißen Tipps und Nachmachempfehlungen. Fakt ist aber: So viel gibt es hier gar nicht zu sagen. Sondern zu gucken. Und unter anderem deshalb ist dies hier mehr Liebeserklärung als Travel Post. Die knappen Fakten: Ausflug zum Kap der guten Hoffnung Wer in Kapstadt residiert sollte auf jeden Fall für einen Tag ein Auto mieten und eine Rundfahrt über die Kap-Halbinsel machen. Dafür reicht ein guter Tag – wir sind zum Beispiel früh morgens bei einem Kaffee im Loaves on Long gestartet, haben unseren Mietwagen bei Hertz in der Loop St. Ecke Strand St. abgeholt und uns hinter dem Devil’s Peak und dem Tafelberg durch Kirstenbosch in die False Bay geschlängelt. Sind dort durch Muizenberg, St. James und mit einem kurzen Abstecher zu den Pinguinen (dazu in Kürze mehr!) in Simon’s Town raus zum Cape Point gefahren. Und haben uns dann auf den Rückweg entlang der Westküste des Kaps gemacht, genau rechtzeitig, um kurz hinter der …

Girlstrip nach Amsterdam: Ich zeig’ dir die Welt

Freundinnenzeit ist Quality Time. Das gilt in jeder Situation – ob wir gemeinsam auf der Couch sitzen und Vanilleeis vernaschen, den Schlussverkauf unsicher machen oder auf Reisen sind. Meine Freundinnen sind für mich ein Fels in der Brandung, immer wieder, und da geht es sicher nicht nur mir so. In meinem Fall verteilen sie sich über ganz Europa: Die eine sitzt mehrmals die Woche mit mir im Stuttgarter Office, die andere ist in die Schweiz ausgewandert, eine dritte springt zwischen europäischen Metropolen wie Jerusalem und Rotterdam hin und her. Und mit wem könnte man zum Beispiel sein Single-Silvester besser verbringen als mit einer solchen Lieblingsfrau im angeschwipsten Zustand? Richtig, mit niemandem. Also Stilettos und Paillettenmini eingepackt und rein in den Flieger. Ziel? Egal! Genau so habe ich es zum letzten Jahreswechsel gemacht, und nach einigem hin und her haben Wonder Woman und ich uns auf Amsterdam geeinigt, wo wir eine unfassbar stylisch eingerichtete Air BnB Wohnung direkt an den Grachten ausgespäht hatten. Brücken, lockere Menschen, Pannekoeken, Barhopping. Nichts wie hin! Und wie das Leben so spielt …

Gewitterstimmung: Querfeldein durch den Schwermut rennen

Ich habe nicht viel zu sagen gerade, die Worte stecken ein bisschen fest oder sind alle gesagt, ich weiß es gar nicht so genau. Das Wetter passt zu meiner Stimmung, Mittsommerdramatik und Melancholie, es hilft nichts dagegen als abzuwarten, dass es vorbeigeht. Das weiß man ja zum Glück mittlerweile, dass es immer wieder vorbeigeht, manchmal dauert es ein bisschen, aber wenn die Sonne wieder da ist wird es schon wieder besser gehen. Bis dahin muss man nur an gute Tage denken und an Menschen, die Geburtstag haben und an die, die bald wieder da sind. Man muss vergessen wie sich manches anfühlt, das nicht wiederkommen wird, man muss die Musik ganz laut aufdrehen, die das dumpfe Gefühl ein bisschen weniger dumpf macht. Wenn man von La Laguna aus zum nördlichen Flughafen von Teneriffa läuft, dann kann man einer kurvigen Straße folgen auf der ab und an ein Auto oder ein Laster fährt. Oder man kann sich querfeldein durchschlagen. Dann hat man Kletten an den Schnürsenkeln und manchmal sieht man nichts und schon gar nicht den …

Freunde und Reisen und die Kombination aus beidem

Eigentlich wollte ich diesen Text von den travelettes einfach in die Wochenendklicks packen. Aber je länger ich ihn las, desto mehr Gedanken kamen mir dazu. Jetzt war ich gerade vier Tage allein in der Schweiz unterwegs, das war nicht geplant, eigentlich hätte ich lieber Gesellschaft gehabt. Aber so ein paar Tage allein sind ja auch nicht schlecht zum Nachdenken, zum Vermissen und zum Wertschätzen. Ich bin wirklich nicht oft dort, wo meine Freunde sind. Und manche Menschen kommen damit nicht klar. Manche Menschen können Freundschaften (oder Beziehungen) nur vor Ort führen, mit täglichem Kontakt und uneingeschränkter Nähe. Das kann ich schlichtweg nicht bieten – muss ich aber auch gar nicht. Weil ich weiß, wie glücklich ich mit den Menschen bin, die auch anders können. Die Verständnis dafür haben, dass man manchmal oh so busy ist. Mit denen es sofort wieder klick macht, auch nach einem halben Jahr mangelnden Austauschs. Und die wissen, wie gerne ich auch mal alleine durch die Welt tanze. Zum Beispiel, weil es ihnen selbst genauso geht. Weil es Menschen in meinem Leben gibt, die ich nicht mal …