Alle Artikel mit dem Schlagwort: California

Ein Tag am Lake Tahoe – Ausflug von San Francisco

Enthält bestimmt irgendwo Werbung, wenn man dem aktuellen Medienrecht glaubt. Bezahlt wurde ich für nichts, hab eher unverhältnismäßig viel Geld für 48 Stunden ausgegeben. Ich hatte vor einer ganzen Weile schon davon erzählt, wie ich es momentan genieße meine Layover durch ein bisschen Pobackenzusammenkneifen und Schlafmangelinkaufnehmen zu kleinen Kurzurlauben umzufunktionieren. Der Day Trip nach Big Sur im Frühjahr diesen Jahres war ein Beispiel dafür – wenige Wochen später ging es wieder nach San Francisco und direkt weiter im Programm. Ein weiteres Ziel, das ich immer für zu weit weg fürs Layover gehalten hatte, wurde ins Navi des Mietwagens eingetippt: Von San Francisco zum Lake Tahoe Der Lake Tahoe liegt in der Sierra Nevada, direkt auf der Grenze zwischen Kalifornien und Nevada, und je nach Verkehr um die vier Autostunden von San Francisco entfernt. Definitiv zu viel für einen Day Trip, aber eigentlich auch zu viel, um direkt nach dem Flug loszufahren – da ist Sekundenschlaf vorprogrammiert. Dank eines hochmotivierten und textsicheren Tag Teams, meiner Roadtrip Playlist, viel Kaffee und einem obligatorischen Stop bei Five Guys schafften wir …

Day Trip von San Francisco nach Big Sur

Seit ich das erste Mal in Kalifornien war gibt es da diesen Traum: Einmal im Leben den Highway One von San Diego bis nach San Francisco fahren. Ich habe schon öfter kleine Ausflüge auf der California State Route 1 gemacht, mal nach Carmel by the Sea, mal nach Point Reyes. Für mehr reicht die Zeit im Layover einfach nicht, dachte ich. Big Sur zum Beispiel, dieser legendäre Küstenabschnitt zwischen Los Angeles und San Francisco, muss warten, bis ich diese Reise endlich machen kann, dachte ich. Und dann dachte ich: Wer sagt das eigentlich? Big Sur ist gute drei Stunden (je nachdem wie viele Fotostopps und Kaffeepausen man auf dem Weg so einlegt) von San Francisco entfernt. Wenn ich dort bin, schlafe ich ohnehin selten länger als sieben oder acht Uhr morgens. Der Mietwagenverleih ist direkt gegenüber vom Hotel. Wieso also nicht einfach mal losfahren, mal sehen, wie weit ich komme, mir vom Meereswind Energie und frische Gedanken in den Kopf pusten lassen und dann am Spätnachmittag, wenn das Mittagstief mit einem Picknick in Big Sur …

Der perfekte Tag in Point Reyes, California: Sum up of a road trip

Ihr habt schon eine ganze Menge Eindrücke aus Point Reyes bekommen – aber ich will es mir nicht nehmen lassen noch einmal in Erinnerung zu schwelgen und euch außerdem alle Informationen zusammentragen die ihr braucht, wenn ihr selbst mal einen Day Trip dorthin unternehmen wollt. Was ich unbedingt empfehlen würde – der Ausflug nach Point Reyes war eines der schönsten Layover, die ich in acht Jahren Fliegerei hatte, das kann ich ganz grade heraus sagen. Daher von mir die absolute Empfehlung für alle, die sich in San Francisco schon genug ausgetobt haben (geht das überhaupt?) oder sich überzeugen wollen, dass Cali noch so ganz anders kann als Big Sur: Ab nach Point Reyes! Mit dem Mietwagen durch Point Reyes: Autofahren in Amerika Für diesen Ausflug braucht ihr definitiv einen Mietwagen. In San Francisco gibt es diverse Autovermieter, ich habe in den Vergangenheit meist bei Hertz die günstigsten Angebote bekommen – hier kommt es aber immer auf Mietzeitraum und ein bisschen Glück an. Da also immer individuell recherchieren! Allgemein ist das Automieten in Amerika ein bisschen …

Here’s to 2017 – and to the learnings of 2016: Be your own damn lighthouse!

Heute ist der letzte Tag des Jahres. Seit Tagen prasseln Jahresrückblicke auf mich ein und irgendwie frage ich mich: Wer will denn das alles sehen? Ich habe nicht die Muse, mein gesamtes 2016 chronologisch noch einmal für euch oder mich aufzulisten. Ich weiß, dass ich wunderschöne Dinge erlebt habe, ich habe großartige Reisen und Trips unternommen und bin anhaltend dankbar für all die Möglichkeiten, die sich mir immer wieder eröffnen. #blessed, wirklich. Meine Travel Highlights zum Beispiel, denn dafür sind wir ja alle irgendwie hier, waren definitiv der unverhoffte Tag in Sankt Petersburg und mein erstes Mal in Hong Kong, ein paar Septembertage an Portugals Küste und in Lissabon, immer wieder New York und die Fahrradtour über die Golden Gate Bridge, brandaktuell auch der Trip durch Point Reyes – allem, allem voran aber definitiv der Urlaub in Kapstadt mit meinen besten Freundinnen. Bei allem Chaos auch Rock am Ring mit dem L-Team, und neben dem Trip nach Prag ganz groß auch die Reise durch Jordanien, von der ich euch noch erzählen werde. Ich habe noch immer regelmäßig Gänsehaut, wenn ich …

Exploring Point Reyes, California: Das Point Reyes Lighthouse

„Ist alles, was wir sehen oder scheinen Nichts als ein Traum im Traum?“ Mit diesem Zitat von Edgar Allan Poe beginnt ein Klassiker der Horrorfilmgeschichte – John Carpenters The Fog. Und tatsächlich liegt das Point Reyes Lighthouse, wo das Original 1980 und auch das Remake 2005 gedreht wurden, einen guten Teil des Jahres im Nebel. Ich scheine tendenziell aber zur Kategorie “You always take the weather with you” zu gehören, und so hatten wir auf unserem Trip durch Point Reyes – der letzten Endes natürlich auch zum Leuchtturm führen sollte – strahlend blauen Himmel und Sonnenschein. Perfekte Sicht, keine Geister aus dem Nebel. Das Point Reyes Lighthouse Point Reyes zählt zu den Orten mit den extremsten Wetterbedingungen und ist erklärtermaßen der windigste Ort der nordamerikanischen Pazifikküste. Winde von 60 km/h, mehr als 2000 Stunden Nebel pro Jahr – nicht gerade einladend, stattdessen tödlich: Der Nebel, der einst sogar über eine Woche lang angehalten haben soll, hat viele Seefahrer ihr Leben gekostet, allein in der zehnjährigen Periode zwischen dem Beschluss zum Bau eines Leuchtturms und dessen Umsetzung sanken …