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Mit Klick ins Weekend-Feeling: Ich bin 1,75 und stecke zwischen zwei Zeitzonen fest. Geiler Dorsch, übrigens.

Während ich diesen Post tippe steht neben mir ein großer Pott Kaffee (wer mich kennt weiß, dass ich etwa ein Viertel davon am Ende kalt werden lasse, ich trinke so gut wie nie eine Tasse aus), ich habe Augenringe bis in den Waschkeller (wo sich ein Riesenberg Wäsche türmt und noch vor dem nächsten Abflug am Sonntag gewaschen werden will) und gähne am laufenden Band.

Ich bin heute Nacht aus Teheran zurückgeflogen, gelandet bin ich um sechs Uhr morgens. Um kurz vor acht war ich zu Hause, gönnte mir eine Stunde Schlaf. Jetzt krieche ich aufs Abendessen zu, um dann vermutlich zur Prime Time ins Bett zu fallen. (Wer mich wirklich kennt weiß, dass ich vermutlich um kurz nach sieben die Müdigkeit überwunden haben werde, und auf einmal wieder quietschfidel durch die Gegend hüpfe.) Trotzdem bin ich glücklich, denn das Leben ist gut. Zu Teheran bald mehr, aber jetzt erstmal meine aktuellen Lieblinks.

Zum Ende der Woche hat mir Martin von FeiYEAHabend noch schnell (doppelt) die Schamesröte ins Gesicht getrieben. 1,75 sei ich groß. Habe ich hohle Fritte jedenfalls erstmal so verstanden. Weil man mit meinem Zahlenverständnis erstmal nicht rafft, was mit “1,75 Lisa” gemeint ist. Nunja, ähem. Außerdem beschreibt er in dem Post noch, wie seine ersten zwei Tage auf Ski in Kärnten waren. Ich kam jedenfalls nicht mehr aus dem Staunen heraus, als er am zweiten Tag trotz null Sicht heil den Hang runtergekommen ist.

Christin schreibt einen Blog mit dem wunderbaren Namen sonsttags, über diesen stetig vermissten Tag zwischen Samstag und Sonntag, der für Klön und all das, was das Leben schöner macht genutzt werden sollte. Trifft es auf den Punkt, oder? Genau so trifft sie auch den typischen Mainz-Tag auf den Punkt und erwähnt dabei (fast) alle Orte, die ich an Mainz am meisten vermisse. Zum Beispiel auch Fuchs & Bente.

Man kann solche Werbe Virals natürlich grundsätzlich kacke finden. Man kann auch sagen dass dieses Viral absolut beknackt ist, wie sie da so ihre Ärsche in den kurzen Röcken schwingen, die Supermarktfachangestellten. Ich hatte aber tatsächlich irgendwann Lachtränen in den Augen, weil es dermaßen bescheuert ist, dass es mich total freut (ebenso wie auch Friedrich Liechtensteins Tanzstil). Bio ist auch sehr sehr geil. Sehr geile Bio-Produkte!

Und wo wir grade beim Thema Essen sind: Als hätte sie geahnt, wie sehr ich Süßkartoffeln vergöttere, hat die liebe Jeanny von Zucker Zimt und Liebe ausgerechnet an meinem Geburtstag das Rezept für einen Süßkartoffelkuchen gepostet. Klingt erstmal abgedreht, probiere ich aber definitiv aus.

Ach, meine Augen fallen immer noch fast zu. Die Aussicht auf zehn Stunden Schlaf oder sowas erscheint grade wie Weihnachten, morgen Abend wird in Frankfurt zu Haim getanzt, die Aussicht am Sonntag wieder um sechs aufzustehen weil kurze Zeit später der Flieger nach Seattle geht macht mich weniger glücklich. Aber was laber ich: Seattle. Ja, ich werde die Wäsche bis dahin nicht gewaschen haben. Ja, ich werde Kaffee statt Wasser trinken. Ja, ich werde auch in Seattle nicht zum Schlafen kommen und ja, ich werde all das Geld ausgeben, was ich grade mal so angespart habe. Aber ich halte es mal wie eine liebe Bekannte, die mich mit einem der wahrsten Hashtags der Welt vertraut gemacht hat:

toostressedtobeblessed

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