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Mit dem Flugzeug in den Skiurlaub: Skigepäck & Packliste für meinen Skitrip

Diese Skisaison scheint eine Saison voller erster Male zu sein. Erst vor ein paar Wochen bin ich selbst – nachdem ich es schon regelmäßig Freunden und Familie ans Herz legte, weil es einfach so entspannt ist – das erste Mal mit dem Zug in die Alpen gefahren. Und diesmal fliege ich sogar zum Skifahren! Klingt völlig dekadent, wenn man nicht gerade in Hamburg wohnt – macht für mich aber Sinn, da ich den Rest meiner Story Base Crew erst vor Ort in Saalbach-Hinterglemm treffe, alleine nicht besonders gerne lange Strecken mit dem Auto fahre und außerdem ein Angebot gefunden habe, bei dem ich nicht nein sagen konnte. Aber dazu unten mehr.

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Mit dem Flugzeug in den Skiurlaub: Regeln für Skigepäck & Co

  • Die meisten Skigebiete sind mittlerweile gut an die größeren Flughäfen angebunden. Nach Saalbach-Hinterglemm kommt man vom Salzburger Flughafen zum Beispiel mit dem Holiday Shuttle ziemlich schnell und (mit 44 Euro pro Strecke) günstig!
  • Nachdem ich es als Kind mehrmals erlebt habe, dass unser Auto während des Skiurlaubs massiv eingeschneit wurde, die Batterie bei der Kälte ihren Geist aufgab oder selbst mit Schneeketten kaum ein Weiterkommen möglich war, bin ich ehrlich gesagt bequem geworden. Klar, bei Schneesturm hebt auch kein Flieger ab, aber dann sitze ich wenigstens nicht in der Kälte fest, sondern werde von meiner Airline je nach Fall mit Essen und Getränken versorgt. Je nach Flugstrecke stehen Passagieren ab 2 Stunden Flugverspätung Snacks, Getränke und 2 Telefonate, Faxe oder Emails zu.
  • Und jetzt das Wichtigste: Skigepäck ist bei den meisten Airlines innerhalb der Freigepäckbestimmungen auf Kontinentalstrecken kostenfrei! Bei Lufthansa gibt es dabei eine Gewichtsbegrenzung von 23 Kilo in der Economy und 32 Kilo in der Business Class – ist das Gepäckstück schwerer, ist die Skiausrüstung mit pauschal 50€ pro kontinentaler Strecke (interkontinental: 100€) als Übergepäck aufzugeben. Weil ich die Frage immer wieder höre: Ski- bzw. Snowboardschuhe dürfen dabei in einer separaten Tasche aufgegeben werden! Wichtig: Das Skigepäck solltet ihr so früh wie möglich anmelden, spätestens bis 24 Stunden vor Abflug! Alle Infos über Skigepäck bei der Lufthansa findet ihr zusammengefasst nochmal hier.

Klar, dass die Regelungen was Skigepäck angeht je nach Airline variieren. Fliegt ihr nicht mit Lufthansa/der Star Alliance, informiert euch hier unbedingt vor der Buchung über die entsprechenden Bestimmungen!

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Meine Packliste für den Skiurlaub: Funktionskleidung & Sonnencreme

Das Packen für den Skiurlaub ist tatsätzlich das Einzige, das von meiner sonstigen Packroutine massiv abweicht. Statt dem obligatorischen Paar High Heels & LBD, dass sich immer irgendwo in meinem Koffer findet – man weiß ja nie was passiert! – setze ich hier auf wasserdichte Boots die ich selbst optisch wenig ansprechend finde, packe mehr Funktionskleidung ein als irgendjemand in meinem Kleiderschrank vermutet hätte und denke ausnahmsweise mal komplett praktisch. Denn: Das optische Highlight im Skiurlaub ist für mich ein bisschen Lippenstift beim Après-Ski – mit Timberlands an den Füßen. Ansonsten bin ich hier ziemlich Basic unterwegs.

Auch beim Packen selbst gehe ich pragmatisch vor. Ich habe es mir schon seit ein paar Jahren angewöhnt, meine Ski vor Ort zu leihen, und habe meine eigenen eigentlich nur noch aus nostalgischen Gründen im Keller stehen. Worauf ich höchst ungern verzichte sind aber meine eigenen Skischuhe – und weil ich selbst das mit der Anmeldung des Skigepäcks verbummelt habe nehme ich die als zusätzliches Handgepäck mit an Bord. In der Eco keine gute Idee (man hat mich schon mit schäumenden Mundwinkeln überzogenes Handgepäck von Bord räumen sehen), aber dazu unten mehr! Und was kommt neben den üblichen Verdächtigen Kamera, Kulturbeutel und Kabelsalat sonst so mit?

  • Klingt nicht nach mir, aber: Ich fahre seit etwa vier Jahren mit der selben Jacke von Westbeach (links im Bild) durch die Gegend, ihr saht sie zum Beispiel hier. Es war Liebe auf den ersten Blick und ich mag sie bis heute. Aber manchmal ist es einfach Zeit für etwas Neues. Also spazierte ich diese Woche beim lokalen Snowboardladen und feuchten Traum meiner Teenagerjahre, dem Railslide, vorbei und hatte innerhalb einer halben Stunde alles beisammen, was so auf meiner Liste stand. Gute Beratung ist eben alles, und so bin ich trotz der Kreditkartenstrapazen mehr als happy mit der gepunkteten Jacke vom kanadischen Label Horsefeathers und der schlichten schwarzen Zimtstern-Hose, die beide im Sale waren. Außerdem packte ich noch die Flight Deck XM Prizm Goggle von Oakley ein. Man gönnt sich ja sonst nichts, oder so ähnlich.
  • Auf zwei Little Helper kann ich auf dem Berg nicht verzichten: Sobald ich die 1.000 Meter überschreite habe ich trockene Schleimhäute und kaputte Lippen. Das ist schon immer so und wird sich auch nicht mehr ändern – dagegen helfen mir nur eine gute Nasensalbe und das Medical Lip Ointment von Blistex, das ich regelmäßig im Dreierpack aus Amerika mitbringe.
  • Grundsätzlich und ohne Ausnahme fahre ich nur noch mit Helm Ski – spätestens seit meinem schicksalhaften Unfall vor zwei Jahren nehme ich es mit der Sicherheit im Schnee mehr als genau und bitte euch, es genauso zu machen. Eine Mütze brauche ich daher beim Fahren nicht, aber spätestens, wenn ich auf der Hütte den Helm abziehe, ist der Beanie von Zur Anprobe mein Freund in Sachen Helmfrisur-Vertuschung.
  • Ähnliches wie das mit der Skijacke trifft auch auf meine übrige Ausrüstung zu: Die gibt es einfach schon seit ein paar Jahren. Was mich bei meinen Skischuhen nicht weiter stört weil sie einfach passen, hat mich bezüglich meiner Skiunterwäsche dieses Jahr einen verzweifelten Hilferuf ins Universum ausstoßen lassen. Odlo hat genau hingehört – und mir eine Garnitur Funktionsunterwäsche sowie Skisocken geschickt. Danke dafür!
  • Insgeheim bin ich ja ein kleiner Schönwetterskifahrer. Stimmt nicht, ich fahre schon bei jedem Wetter. Aber am liebsten sind mir einfach die Tage bei blauem Himmel und Sonnenschein, zumindest, solange die Schneeverhältnisse trotzdem passen. Dabei begleitet mich der kupferverzierte Midlayer der finnischen Outdoor-Marke Luhta – sowie Sonnenbrille statt Goggles (diese wurde mir von TOMS zugeschickt). Und natürlich Sonnenschutz: Aktuell teste ich die Sonnencreme von Caudalie!
  • The other kind of Après-Ski: Ich wäre nicht ich, wenn ich meine Haut während der Zeit in der Berge vernachlässigen würde. Nach dem abendlichen Saunagang (muss!) kommt deshalb die reichhaltige Cicalfate Creme von Avène auf meine Haut und die Lippen, die mir vor ein paar Wochen geschickt wurde – selbst bei meiner Mischhaut kann es in kalten Gefilden nicht pflegend genug sein. Auf die Hände kommt eine Handcreme von Polaar aus Lappland, die vor einer Weile in der My Little Box enthalten war und trockene Hände mit Inhaltsstoffen aus Polarbeeren, Bienenwax und Sheabutter pflegt.
  • Und dann wäre da noch der Muddi-Move: Voltaren ist eine reine Vorsichtsmaßnahme. Aber wenn der Skischuh dann doch mal wo drückt oder ich mich bei meinen ersten Versuchen im Park (!) so richtig blöd angestellt habe, bin ich ausgerüstet!

Und was hat die Ische jetzt für einen Deal gemacht?

Als ich entschieden hatte, mit dem Flugzeug nach Salzburg anzureisen und von dort einen Shuttle Service nach Saalbach-Hinterglemm zu nutzen, ging ich naturgemäß auf die Lufthansa-Homepage (once a Kranich-Girl, always a Kranich-Girl). Klar, normalerweise bieten sich einschlägige Preisvergleichsportale zur Flugsuche an, aber ich bin so froh, dass ich es diesmal “klassisch” versucht habe. Denn nie im Leben wäre ich auf die Idee gekommen, nach Business Class Flügen zu suchen! Als ich nun aber mal so meine Flugdaten eingab und das Suchergebnis sah, konnte ich meinen Augen kaum trauen: Da der Economy Light Tarif (ohne Gepäck) nicht in Frage kam und der Economy Classic Tarif auf dem Hinflug ausgebucht war, fuhr ich mit der Business Class wesentlich günstiger als mit dem Economy Flex Tarif, den ich über eine Flugsuche in der Economy angeboten bekommen hätte!

Für 330 Euro fliege ich nun also äußerst bequem in der Business Class zum Skifahren, muss beim Gepäck nicht sparen – 2 Koffer + 2 Handgepäckstücke + Skigepäck sind inklusive – und komme dabei (rechnen wir mal mit der Kilometerpauschale) noch günstiger weg, als würde ich alleine mit dem Auto fahren!


Auch wenn es vielleicht anders klingt – bis auf die Einladung zur Story Base 2017 und die Ausstattung von Odlo ist an diesem Beitrag nix gesponsert! Ich bin einfach so. Die Creme von Avène, die Sonnenbrille von TOMS sowie die Handcreme habe ich von den Herstellern kosten- und bedingungslos zugeschickt bekommen.

3 Kommentare

  1. Ich hab grad deinen Anflug auf Salzburg auf Instagram verfolgt 😀 Saalbach ist echt ein lässiges Skigebiet – genieß die Zeit und den vielen Schnee!

  2. Pingback: Outfit: The mountains are calling and I dress up to meet them – Helle Flecken

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