Meine Bucket-List

Mit dem Leben ist es ja zum Glück so: Es ist irgendwann zu Ende, vorher aber nie fertig. Immer kann man noch einen drauf setzen. Genau so ist es auch mit der Bucket List – ständig kommen Sachen hinzu, Dinge, die man unbedingt noch erleben will, die Liste wird immer länger, selten kürzer. Und es geht nicht ums Abhaken. Aber es geht ums Vornehmen, es geht um die Vorfreude, ums Träumen.

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Meine Bucket List steht zu großen Teilen unter dem immer währenden Motto I’ll try anything once und sieht momentan so aus:

  • Tauchen lernen. Ich schnorchle sehr gerne, habe aber ein bisschen Angst vor tieferen Gewässern, vor allem wenn ich nicht weiß, was unter mir ist. Ich hab schon mal einen Schnupperkurs gemacht, das würde ich echt gerne richtig lernen.
  • Surfen gehen. Bedarf das einer weiteren Erklärung?
  • Einmal Segelfliegen. Ich habe diese romantische Vorstellung vom schwerelosen Gleiten (und keine Ahnung, ob sich Segelfliegen wirklich so anfühlt). Das würde ich wirklich gerne mal erleben.
  • Wieder Windsurfen lernen. Seit meinem ersten (und letzten) Windsurfsommer sind mittlerweile schon sieben Jahre vergangen. Ob ich das noch kann? Und: Ob meine mickrigen Ärmchen das noch können?
  • Mein liebstes Skigebiet (den Arlberg) im Sommer besuchen. Will ich irgendwie schon seit ich klein bin, habs aber einfach noch nie gemacht.
  • Gescheit Tiefschnee fahren lernen. Viel weiter in wahlweise Rück- oder Vorlage als ich kann man eigentlich nicht fahren. Seit meinem Skiunfall vor eineinhalb Jahren hab ich noch dazu teilweise eine unerklärliche Angst. So n Mist! Das muss sich ändern!
  • In einer Höhle tauchen gehen. Das war immer so eine unerklärlich abenteuerliche Vorstellung vor mir. In Mexico hats geklappt – also, schnorcheln zumindest. Immerhin habe ich mich vorher an einem Seil in eine Benote abgeseilt. Und es gab Tropfsteine! 
  • Motorrad fahren. Nur auf dem Rücksitz, für alles andere wäre ich viel zu unsicher. Musste ich ganz schön lange drauf warten, finde ich! In Neuseeland durfte ich dann endlich auf ner echten Harley Auckland erkunden. 
  • Die Pyramiden von Gizeh sehen. Das wollte ich ungefähr seit Asterix und Cleopatra (Diese Nase!). Dank der Fliegerei konnte ich das, sogar vom Rücken eines Kamels aus, vor ein paar Jahren in die Tat umsetzen. 
  • Einen Trekkingritt durch die Alpen machen. Auf dem Pferderücken. Mit Übernachtung in Hütten oder Zelten, ist mir egal. Das muss sein, und irgendwann mach ich das.
  • Südostasien mit dem Rucksack. Jaja, habt ihr alle nach dem Abi gemacht, ich hab nach dem Abi mit dem Fliegen angefangen. Aber irgendwann will ich das nachholen, wenigstens einen Monat lang.
  • Roadtrip L.A. – San Francisco. Will ich, seit ich das erste Mal mit dem Auto durch L.A. gefahren bin. In San Francisco war ich nämlich tatsächlich noch nie. Wann gehts los, wer kommt mit? Ein erster Versuch!
  • Eine Woche in New York. Mindestens.
  • Namibia bereisen. Deshalb. Und deshalb.
  • …und Indonesien.
  • Unter einem Wasserfall schwimmen. Ich kann mich nur noch dunkel an das letzte Mal erinnern, dass ich das getan habe. So ungefähr mit sechs auf Korsika. Das gilt nicht!
  • Einen Bikiniabdruck kriegen. Ohne Worte.
  • In einem Original Schweizer Badi schwimmen. Hab ich mir im Frühjahr schon angeguckt, aber da war es noch zu kalt. Zeit, das zu ändern!
  • In einem Iglu schlafen. Stell ich mir ungeheuer romantisch vor. Und kalt.
  • In einem Wasserflugzeug fliegen. Ähnliche Story wie das mit dem Segelfliegen. Ganz schön laut, übrigens! 
  • Eine Safari machen. Pilanesberg, Johannesburg. Liebe.
  • Island sehen. Ein bisschen hab ich das. Allerdings noch lange nicht genug! 
  • In der Wildnis unter freiem Himmel schlafen. Wenn ich das schon mal gemacht habe, dann erinnere ich mich nicht daran. Und der Berg hinterm Haus zählt nicht!
  • Lake Hillier (Australien) sehen. Der ist PINK, Leute!
  • Wale in freier Wildbahn sehen, am liebsten Orcas. Yes, genau so: 
  • Wandern gehen, mit ordentlichen Schuhen und einer Nacht auf der Hütte.
  • Den Grand Canyon sehen. Muss irgendwie, glaube ich. Wieso eigentlich? Hm.
  • Mit Delfinen oder Rochen schwimmen, am besten beides. Weil ich ein Mädchen bin. Ziemlich sicher werde ich dann auch wieder heulen, wie damals bei den Orcas.
  • Mit einem Geistlichen über das Leben sprechen. Obwohl wir an vollkommen verschiedene Dinge glaubten und ich nur die Hälfte verstand, war es eins der aufschlussreichsten Gespräche meines Lebens, damals in Potosí. 
  • Mit meiner Abneigung gegen Japan und China abschließen. So spannende Kulturen, und ich denke immer nur: Schlaflosigkeit, indirekte Kommunikation und Menschen, die auf den Boden spucken. Um mich mit China zu versöhnen könnte mir ein Besuch im Zhangjiajie-Nationalpark in der Provinz Hunan helfen.
  • Mal wieder eine Kuh melken.
  • Auf den Teide wandern. Vorm Morgengrauen.

Genau so wie diese Liste nie fertig sein wird, so bedeuten Häkchen hinter den Punkten keinesfalls, dass ich das nicht noch mal machen würde (ihr findet dort aber unter Umständen den passenden Blogpost). Eine Safari zum Beispiel? Jederzeit wieder! Dass ich schon so einige Dinge abhaken konnte seit ich diese Liste erstellt habe, macht mich mal wieder ziemlich dankbar für mein Leben.

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5 Kommentare

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