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HIGH FIVE OF THE WEEK: 5 GUTE DINGE


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Es gab diesen Mittwochmorgen mit einigen Wirrungen, ich war zu spät ran, hätte rennen und rasen müssen um noch meinen Zug zu bekommen. Wusste, dass der Tag dann unter wirklich keinem guten Stern stehen würde. Entschied mich, einen Zug später zu nehmen, setzte mich in ein überraschend unterschätztes Café, aß das leckerste Müsli seit langem und war glücklich und zufrieden. Und wusste: Manchmal ist ein richtiges Frühstück der entscheidende Faktor, die Grundlage für alles ja sowieso, man muss es nur zelebrieren und zu schätzen wissen. Sich Zeit nehmen für die schönen und leckeren Dinge im Leben. Und der Tag ist dein Freund.

“When you wake up in the morning, Pooh”, said Piglet at last, “what’s the first thing you say to yourself?”
“What’s for breakfast?” said Pooh. “What do you say, Piglet?”
“I say, I wonder what’s going to happen exciting today?” said Piglet.
Pooh nodded thoughtfully. “Its the same thing!”

Und die Woche? Meine 5 Gründe für ein ordentliches High Five:

  • Zwischen Spontanurlaub und dem durchgetakteten Oktober – siehe unten – habe ich mich diese Woche vor allem über ein bisschen Zeit zu Hause gefreut: Viel Zeit beim Pferd, viel Zeit in den eigenen vier Wänden, ein ausgedehntes Samstagsfrühstück, Familienbesuch und endlich Zeit, dem Collins einen Besuch abzustatten… oh, the good life (und the good food, aber dazu bald mehr)! Und dann dieser Sonnenuntergang nach der abendlichen Heimfahrt an besagtem Mittwoch.
  • Rechtzeitig zu Hause, um das diesjährige Golden Leaves (lokaler Geheimtipp für alle, die gute Musik und verwunschene Festivals lieben) zu besuchen, waren wir leider nicht – aber die liebe Ruth von HiER+DA hat die Stellung gehalten und von Darmstadts Woodstock berichtet.
  • Was auch Spaß macht, weil es nur eine zu ertragende Ladung an Gossip enthält und ansonsten als einziges Weekly auf dem deutschen Mode-Print-Markt in einer schönen Regelmäßigkeit auf mein Sofa (oder meinen Zugsitz) flattert: Die Grazia. Die Headlines des Magazins sind sicher manchmal gehörig zu nah am Clickbaiting, der Fashion Content aber super. Ich feiere nicht nur die Trend Reports, sondern auch die Kampagne von Scotch&Soda, die mir jetzt schon wiederholt positiv aufgefallen ist.
  • Und last but not least feiere ich wie das halbe Internet gerade das Release des neuen Bon Iver Albums 22, A Million. Ihr wisst, was bei mir gerade rauf- und runterläuft. Lesenswert fand ich übrigens auch die überraschend gute Kritik des SpiegelOnline, in denen Autor Andreas Borcholte das Phänomen Bon Iver wunderschön wie folgt definiert: Sein brüchiger Falsettgesang und ein schwebend leichter, gleißend elektrifizierter Andachtsfolk wurden zum Synonym für eine verschüchterte Chorknaben-Innerlichkeit, die zahlreiche junge weiße Popmänner zu jener Zeit (2011) erfasste.

Die perfekte Wochenendausklangsmusik, ideal für gemütliche Abende auf der Couch, und das wird wohl auch den gesamten Herbst und Winter so bleiben. Heiße Milch mit Honig, ein gutes Buch (empfehlungsmäßig halte ich mich hier gerne an meine Freundin Inga) und ordentlich HACH.

Nicht minder verspult und verweht klingt nun auch die Musik: Elektronisches Klimpern Pochen und Geistergewehe addiert sich mit behutsamen, vielfach versampelten Gitarren- Synthesizer- und Saxophonsounds zu einem Klangkaleidoskop – ein von Songstrukturen weitgehend freies Flirren und Tupfen, in dem Vernons artifizierte Stimme zum verbindenden Element wird. All das wirkt auf faszinierende Weise entrückt und suggeriert eine heilige, nach Reinheit und Erlösung strebende Erhabenheit. Es ist toll, aber warum eigentlich?

Andreas Borcholte, SpiegelOnline

Present Peeve: Der Downer der vergangenen Woche…

War tatsächlich, so umglamourös es sein mag, eine Schubkarre voller Mist. Die nach getaner Stallarbeit (natürlich danach!) das Zeitliche segnete und damit in ihrer Ekelhaftigkeit nur noch von den widerlichen Tweets einer gewissen Frau Thomalla übertroffen werden konnte, die wenig später die Runde gemacht haben. Traurig, dass eine Frau mit diesen Einstellungen und diesem IQ in Deutschland eine solche Plattform hat. Noch trauriger nur, dass die Schubkarre nicht direkt auf sie drauf gekippt ist.

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Anticipation Game: Vorfreude auf diesen Monat…

…macht mir schon ein schneller Blick auf den Kalender. Ganz akut ist es der Ausblick auf die Kurzstreckentour ab Dienstag (auf Snapchat nehme ich euch wie immer mit!), noch viel mehr aber auf die Pressereise nach Prag ab Sonntag (größte Vorfreude!) – mit einem vermutlich direkt danach anstehenden Langstreckenausflug (Ziel noch ungewiss) und einer Menge zu bewältigender Arbeit wird der Oktober also wie oben geschrieben zwar ziemlich durchgetaktet, ich bin mir aber sicher, dass genug Zeit für Kürbissuppe und Drachenbasteln bleiben wird.

1 Kommentare

  1. Für den Downer ein großes Dankeschön <3 hat dich noch um so viel sympathischer gemacht!!
    Und nun höre ich mir mal das neue Bon Iver Album an…

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