Fernweh
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Fernweh nach Kanada: 10 Dinge, die ihr in Vancouver getan haben müsst

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Vancouver was my first love. Ich kann es nicht anders sagen. Es mag etwas damit zu tun haben, dass mein allererster Flug als Flugbegleiterin zusammen mit einer meiner besten Freundinnen nach Vancouver ging, ich mich auf Anhieb nicht nur in die Stadt, sondern auch in meinen Job verliebte – aber zu großen Teilen ist es doch einfach die Stadt selbst. Sind es die relaxten Menschen, die hier leben, ist es ihre Lage inmitten der wunderschönen kanadischen Natur und die laid back Atmosphäre, die hier überall herrscht.

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Und so gab es Phasen in den letzten acht Jahren (tatsächlich ist es  ziemlich genau acht Jahre und zwei Monate her, dass ich das erste Mal nach Vancouver flog), in denen ich fast jeden Monat  nach Vancouver flog. Mal zufällig, mal weil ich es mir requestet hatte. Mal in Begleitung guter Freunde, meiner Mutter oder meines damaligen Freundes, mal alleine. Und es wurde mir nie, nie langweilig. Was in der Natur der Sache liegt – denn in Vancouver gibt es so viel zu tun, so viel zu sehen, dass ein langes Wochenende gar nicht ausreichen kann. Wer es doch versuchen will, bekommt heute von mir auf jeden Fall schon mal

10 fernwehgeschwängerte Tipps, was man sich in Vancouver auf keinen Fall entgehen lassen darf!

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  • Die Waterfront ist für mich der perfekte Ausgangspunkt, um Vancouver zu erkunden. Mit dem Blick übers Hafenbecken nach North Vancouver und auf die Bergketten von Grouse Mountain, Mt Fromme und den Mount Seymour Provincial Park habe ich es geliebt, entlang des Hafenbeckens und am Yachthafen entlang meinen morgendlichen Lauf zu absolvieren oder direkt am Canada Place meinen ersten Kaffee im Freien zu trinken, den Wasserflugzeugen beim Starten und Landen zuzuschauen und die klare Luft dieser rundum von Wasser umgebenen Stadt einzuatmen.
  • Gastown ist der historische Stadtkern Vancouvers und so geschichtsträchtig wie hip! Die erste Dampfuhr der Welt sowie die Statue des Gründervaters Gassy Jack sind die Zeitzeugen, um die herum immer neue Boutiquen und Restaurants entstehen. Mein Frühstücksfavorit war jahrelang die Brioche Urban Eatery (401 W Cordova St). Nicht weit von hier ist übrigens auch die architektonisch beeindruckende Public Library gelegen!
  • Vancouver von oben ist einfach ein einmaliges Erlebnis. Die Budgetvariante: Der Vancouver Lookout Turm im Harbour Centre (555 W Hastings St), der mit knapp 17 Dollar zwar auch nicht wahnsinnig günstig, sein Geld aber wert ist. Wer ein bisschen mehr Budget zur Verfügung hat gönnt sich einen Flug mit dem Wasserflugzeug – nach wie vor eins meiner Highlights in acht Jahren Fliegerei! Mit knapp einem Dutzend Passagieren sitzt man hier in einer kleinen Propellermaschine, muss sich die Ohren zuhalten vor lauter Lärm – aber hat die beste Aussicht der Welt. Mein Tipp: Den Flug kombinieren mit Punkt 8, aber dazu nachher mehr!
  • Chinatown ist, gerade wenn man nicht schon die natürlich noch viel beeindruckenderen Chinatowns von New York & Co gesehen hat, auf jeden Fall einen Trip wert. Diese Stadt in der Stadt ist die Inkarnation des Begriffes “Parallelgesellschaft” und allein der Dr. Sun Yat-Sen Chinese Garden (einen Besuch wert.

Von hier aus lohnt sich übrigens ein kleiner Spaziergang vorbei am BC Place Stadium, einem Mehrzweckstadion und Heimstadion der BC Lions und der Vancouver Whitecaps – und durch Yaletown runter zum Yaletown Ferry Dock. Dort fahren nämlich die kleinen Nussschalen von Bootstaxis ab, die uns zu unserem nächsten Programmpunkt bringen:

  • Granville Island – mein Favorit für einen entspannten Samstagmorgen… oder auch einen ganzen Vormittag! Wer nicht mit dem Boot sondern aus Downtown kommt überquert einfach einmal die Granville Bridge – zu Fuß, mit dem Taxi oder auch ganz easy mit dem Bus – und findet sich auf einer Insel voller Kunsthandwerksläden und Restaurants wieder. Mein Lieblingsort aber natürlich: Der Grandville Island Public Market!
  • Stanley Park muss. Die Sache ist die: Vancouver ist eine outdoor-sy Stadt. Die Einwohner nutzen jede freie Minute um in ihre SUVs, aufs Rad oder auf irgendeine Fähre zu steigen, die Stadt zu verlassen – kein Wunder, bei der Lage! Innerhalb weniger Stunden ist man in the middle of nowhere, dort, wo die Luke Danes dieser Welt herumlaufen und ihren Nachmittag mit Holz hacken verbringen. Wer nur ein paar Stunden hat fährt stattdessen einfach in den Stanley Park im Nordosten der Stadt. Der Park ist in etwa so groß wie das ganze Stadtzentrum und hat selbst wahnsinnig viel zu bieten. Mein Favorit: Die Lost Lagoon, der Braver Lake, der Hollow Tree, die traditionellen Totempfähle, Prospect Point – ach ja, und natürlich die Strände! Vancouver hat einige coole Strände zu bieten, und neben dem zentralen English Bay Beach (perfekt für ein Picknick in der Mittagspause!) ist mein Favorit der Third Beach! Von hier aus dem Sonnenuntergang zugucken… herrlich!
  • Das Vancouver Aquarium kann ich als Zoofeind nur eingeschränkt empfehlen – wer Vancouver mit Kindern erkundet ist hier aber auf jeden Fall gut aufgehoben (noch ein Tipp für Vancouver mit Kids: Die Science World Vancouver!). Und auch ich war fasziniert von Nemo & Co. Weniger gut haben mir die Becken gefallen, in denen hier die – natürlich äußerst sehenswerten – Belugawale und Weißstreifendelfine gehalten werden. Daumen runter!
  • Daumen hoch dafür, wenn es um das Beobachten von Tieren in freier Wildbahn geht! Whale Watching ist in Vancouver eine gute Idee, weil nicht nur bis zu 20.000 Grauwale jährlich entlang der Westküste wandern, sondern um Vancouver Island herum gut 300 Orcas sowie Zwergwale und Buckelwale leben. Mein Tipp: Eine Whale Watching Tour direkt von Vancouver aus nach Vancouver Island buchen. Auf dieser Strecke habe ich vor ein paar Jahren eine riesige Orca-Familie aus allernächster Nähe beobachten können. Ich habe vor lauter Faszination irgendwann die Kamera weggelegt (und stattdessen ein paar Tränchen verdrückt) – mein Bruder hatte wenig später noch mehr Glück und konnte den Orcas sogar beim Jagen zusehen. Diese Bilder stammen daher von ihm.
  • Ich sagte ja, dass in Vancouver viel draußen statt findet. Eine der stadtnahen Outdoor-Attraktionen ist die Capilano Suspension Bridge – eine knapp 140 Meter lange Hängebrücke, die 70 Meter über einer Schlucht hängt. Die Suspension Bridge selbst ist nur eins von mehreren Highlights im Capilano Suspension Bridge Park – ein Treetop-Walk in 35 Metern Höhe, ein atemberaubender Cliffwalk und der Regenwald selbst sind nicht nur für Kinder ein echtes Erlebnis. Im Winter locken übrigens die Canyon Lights – im Dekorieren zur Weihnachtszeit stehen die Kanadier den Amerikanern in nichts nach! Gut zu wissen: Ein kostenloser Shuttle Bus fährt das ganze Jahr über halbstündig von diversen Pick Ups in Downtown zum Park.
  • Skifahren rund um Vancouver ist im Winter ein absolutes Must! Wer länger da ist sollte unbedingt den Weg nach Whistler auf sich nehmen (es gibt günstige Packages die die zweieinhalbstündige Busfahrt, Skiequipment und Liftpass für einen Tag beinhalten!), wer nur einen halben Tag Zeit hat fährt einfach kurz mit Fähre und Bus rüber zum Grouse Mountain (insgesamt gut eine Stunde Fahrtzeit) – und genießt während seiner Abfahrt den fabelhaften Blick auf die Stadt!

Na, Lust bekommen? Die beste Reisezeit für Vancouver ist meiner Meinung nach immer. Sicher ist der Sommer in Vancouver toll – es wird nicht zu heiß, perfektes Tshirtwetter, und wenn es doch mal überdurchschnittlich warm werden sollte ist immer ein Strand in der Nähe. Aber auch der Frühling und – natürlich, hallo Kanada! – der Herbst mit seinem Indian Summer in Vancouver sind ein absoluter Traum. Und nicht nur wer wie ich gerne die Nähe zu einigen der legendärsten Skigebieten der Welt nutzen will kommt auch im Winter in Vancouver voll auf seine Kosten! Eigentlich kann man mit dieser Stadt einfach nichts verkehrt machen.

Bei STA Travel gibt es gerade tolle Angebote für eine Reise nach Kanada, zum Beispiel Hin- und Rückflüge ab 399 €! Einstimmen könnt ihr euch auch ganz hervorragend hier. Ich gehe jetzt aber erstmal weiter meine Wunden lecken. Vancouver, du fehlst mir!

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Dieser Beitrag wurde von STA Travel gesponsert. Bitte seid versichert, dass ich hier nach wie vor ausschließlich über Dinge schreibe, von denen ich wirklich überzeugt bin, und alle Angebote ausschlage, die nicht zu mir und euch passen. Aber kommt schon – Vancouver?! Nichts nahe liegender als das!

11 Kommentare

  1. Wooooow!! Was für tolle Bilder. Und super Tipps für den ersten Einstieg 😃 Jetzt muss du ne noch dein Lieblingscafe empfehlen! Diese Brücke sieht ja echt traumhaft aus. Ich versteh dich, meine Liebe 🙂

    • Das freut mich wirklich so sehr! Mein Lieblingscafé, ha! Gar nicht so einfach! Ganz vorne mit dabei sind auf jeden Fall Revolver in der Cambie Street und Nelson the Seagull – und wegen der Nähe zu unserem Crewhotel habe ich fürs Frühstücken einfach das Brioche in Gastown geliebt. Ach, und das Caffè Artigiano! Davon gibts mehrere und alle sind super wenn es um guten Kaffee und leckeres Frühstück geht (etwas weniger stylisch aber gut)!

    • Liebe Sophia, vielen Dank für deinen Kommentar! Das solltest du unbedingt 🙂 die Natur ist wirklich der Knaller, die Stadt selbst einfach super lebenswert!

  2. Christine sagt

    Ganz oben auf der To-Do-Liste MUSS ein Besuch im Medina Café stehen und unbedingt das Traditionsgericht Poutine probieren. Ansonsten kann ich nur voll und ganz zustimmen. Das Leben in Vancouver ist relaxt und absolut entschleunigt.

    • Oh ja, das Medina Café – und Poutine am besten wenn der Kater klopft 😉 Danke für die Erinnerung!

      • Christine sagt

        Falls noch mal in Vancouver, dann am besten ins Opus-Hotel. Liegt Downtown, total stylisch und nicht überteuert. Und ringsum kann man nicht verhungern 😉 Erwähnenswert sind noch die ganzen Bäume die auf den Balkonen der Hochhäuser gepflanzt sind. So was sieht man nicht so oft

  3. Cassie sagt

    Liebe Lisa,
    ich bin völlig begeistert von deinem Bericht. Absolute Obersahne!
    Ich bin 22 und komme aus der Nähe von München. Mein Job erlaubt es mir auch um die Welt zu fliegen und darauf bin ich auch sehr stolz. Ich fliege jedes Jahr im Herbst nach Canada. Toronto, Montreal, Ottawa, Vancouver und Calgary habe ich schon auf meiner bucket list gestrichen.
    Letztes Jahr zog es mich auch für 2 Wochen Ende Mai an die Westküste.
    Ich habe auch alles gemacht was du hier auflistest außer dem Aquarium. Ich bin mit dem Canadian nach Seattle runtergefahren. Atemberaubende Landschaft und blieb dort 1 Nacht. Am nächsten Morgen flog ich mit dem Wasserflugzeug nach Victoria (Vancouver Islands) und machte von dort eine Whale watching Tour zurück nach Vancouver. Das war mit Abstand die beste Erfahrung die ich bisher gemacht habe. Deine Fotos sind super!!! Gastown, der Stanley Park, Granville Island, das Café Medina (obwohl es eher ein Touri Hotspot ist, aber ganz gemütlich), der Pazifik, der Capilano Suspension Bridge Park (ein absolutes MUSS), die Waterfront mit den ankommenden Kreuzfahrtschiffen… ach herrlich da kann man nicht mehr aufhören. 🙂 Danke für deinen tollen Beitrag. Grüße, cassie.

    • Liebe Cassie, das klingt ja herrlich – Toronto, Montreal und Ottawa stehen bei mir noch auf der Liste! Vor allem Montreal reizt mich nämlich total. Aber auch deine Reise nach Vancouver klingt (offensichtlich) genau nach meinem Geschmack. Seattle liebe ich auch sehr, aber Vancouver gewinnt im knallharten Vergleich dann doch, finde ich 😉 Ich freue mich total, dass dir mein Post so gut gefällt! Liebe Grüße, Lisa

  4. Pingback: Unsere Tipps für Vancouver - eine Stadt zwischen Ozean & Bergen - ChrisCat unterwegs Reiseblog

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