Fernweh, Travel & Wanderlust
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Fernweh und virtuelle Postkarte: Zwei Wochen Myanmar mit dem Rucksack

“Mingalabar!”, so lautet die Überschrift einer Mail, die mir mein Freund Laurens vor ein paar Wochen schickte. “Sei gegrüsst!” heisst das, und was folgt ist die Erzählung von seinem zweiwöchigen Myanmar-Urlaub, von dem er gerade zurückkam. Schon vor einem knappen Jahr hat Laurens uns von seinem Namibia-Trip mit dem Allrad-Camper erzählt, und auch heute teilt er seine Eindrücke wieder mit uns. Und weckt in mir das grosse Fernweh!

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Myanmar? Burma? Birma? Myanmar, so erklärt mir ein Einheimischer in gebrochenem Englisch, das sei der modernere Begriff für dieses bislang eher unbekannte Land, das sich Grenzen mit Bangladesh, Indien, China und Thailand teilt und fast die Größe Frankreichs erreicht.

Politisch hat sich viel getan die letzten Jahre, und bis vor nicht allzu langer Zeit hat die Militärregierung eine Öffnung des Landes erfolgreich verhindert. Diverse Embargos aus dem Ausland ließen die Wirtschaft kollabieren. Der eine oder andere mag von Aung San Suu Kyi gehört haben; die Politikerin hat seit Jahren für eine gewaltlose Demokratisierung des Landes gekämpft, wurde mehrmals eingesperrt und schließlich freigelassen – es folgten Friedensnobelpreis und Mehrheit im Parlament. Dieser sanften Demokratisierung folgend erreicht nun auch der Tourismus das Land, und ein Visum bekomme ich problemlos in einem Tag im Internet. Auch das ist neu.

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Faszinierende Bilder im Netz machen mir Lust, selbst solche Fotos zu schießen. Also Rucksack mit dem Nötigsten gepackt und ab in den Flieger! Mangels direkter Verbindungen geht es über Bangkok mit der Thai nach Yangon (Rangun) – die nur noch inoffizielle Hauptstadt (die „neue“ ist Nay Pui Taw im Zentrum des Landes, eine gesichtslose Retortenstadt à la Brasilia) wird, wie fast alle asiatischen Großstädte, dominiert vom Smog, dem Lärm und Hupen der Motorroller und der viel zu vielen Autos. Man findet Hotels, Gasthäuser, Hostels sogar, welche aber offiziell noch verboten sind; Internet, sogar WLAN, dessen Bandbreite schwankt zwischen unsere-Modems-vor-15-Jahren und nicht-mal-der-whatsapp-Text-kommt-durch. Dafür gibt es seltener Stromausfälle, als der Lonely Planet prophezeit.

Da heute Feiertag ist (Tag der Bauern), spaziere ich in einen großen Park und freue mich über die lachenden, freundlichen Leute, die sich feingemacht haben und überall picknicken und Selfies machen. Es gibt eine Bühne und eine Art Cosplay-Show mit abgefreakten Jugendlichen. Selbst der ärmste Burmese schleppt ein dickes Smartphone mit sich herum, und das signalisiert mir, dass hier ganz schön was im Umbruch ist.

Großstädte reizen mich wenig, doch das absolute Highlight der Stadt ist die Shwedagon-Pagode, 100 Meter hoch, ein riesiges Tempelareal, der Hauptturm bedeckt mit Tonnen aus purem Gold und die Spitze sogar mit Diamanten besetzt. Da 90% der Bevölkerung offiziell Buddhisten sind, sieht man viele Mönche in schönen roten Roben und betende Burmesen, die Füße weggedreht vom Buddha, alles um sich herum vergessend. Ich lasse mich treiben, genieße das Licht, geflasht von der tiefen Friedlichkeit dieses Ortes.

Ein lokaler Bus bringt mich am nächsten Tag für schmales Geld (4000 Kyat, sprich „Tschat“, das sind knapp drei Euro) in vier Stunden zu DEM Pilgerziel überhaupt, dem Golden Rock, oder Mount Kyaiktiyo – Ein Berg mit Klostern und Hotels auf der Spitze und einer vergoldeten Felskugel, die so aussieht, als ob sie jeden Moment kippe, dies aber seit Jahrhunderten nicht tut. Die Burmesen (diesmal nur die Männer) kleben Blattgold auf den Felsen und beten. Leider habe ich Pech und erwische die Zeit, als der Rock gerade zu Wartungszwecken eingepackt ist. Zum Glück stehen überall kleine Kopien herum…

Das ganze Areal ist voll von Pilgern, Tausende, die nachts auf einfachen Matten schlafen, während ich als Ausländer ins teure Hotel muss/darf. Überall Händler und Essensstände, ein farbenfrohes Gewusel. Ich bin als Weißer in der absoluten Minderheit, trotz fast-Hauptsaison und der Huldigung vieler Reiseführer als Must-See Myanmars. Mich verdutzt, dass die Burmesen MICH fotografieren wollen, sie tun dies teilweise heimlich, ständig kichernd. Verkehrte Welt! Menschen knipsen einmal andersrum. Westliche Touristen sind immer noch eine halbe Sensation und so manch ein Kind glotzt mich an wie ein Auto. Voll aufregend…

Der Wecker klingelt um halb sechs, wie immer in diesem Land. Die Hitze des Mittags verdrängt alle Aktivitäten in den Morgen oder den Abend. Schon hat die Sonne gerade die Bergspitzen überklettert, gleicht die Felsenplattform einem Bienenstock. Und ich als Lerche gelte hier als halber Langschläfer.

Obwohl es (unbequeme) Transporter gibt, die in einem Affenzahn den Berg herauf- und runterdonnern, wandere ich mit Sack und Pack in knapp vier Stunden gemütlich den Berg herunter, passiere Dörfchen, in denen die Zeit stehengeblieben scheint – einfache Hütten, selten Strom und fließendes Wasser, gekocht wird mit Feuer und die Kinder spielen mit dem, was gerade so herumliegt. Man erkennt die Armut, doch nie begegne ich einem unfreundlichen Menschen. Alle lachen und rufen „Mingalabar“ oder winken. Ich wandere mit einem Grinsen im Gesicht, und das soll sich nicht ändern bis ans Ende meiner Reise.

Inle Lake – ein Highlight in Zentrum des Landes, ein großer Bergsee mit schwimmenden Märkten, Stelzendörfern, Tempeln und traditionellen Fischern. Definitiv sehenswert wenn auch sehr touristisch, so versichern mir viele Reisende, doch mir fehlt die Zeit und ich nehme direkt einen Nachtbus nach Mandalay. Busse sind das Haupttransportmittel im Lande. Günstig und zuverlässig, wenn auch ein Weilchen unterwegs. Ein „VIP“-Bus, der über Nacht fährt, ist modern, sauber, geräumig. Liegesitze, USB, Bildschirm, Trinkwasser, Snack und Zahnbürste umsonst. Und dazu pünktlich. An dieser Stelle ist der eine oder andere Reiseführer überarbeitungswürdig. Und mein burmesischer Sitznachbar versorgt mich eh mit besseren Infos.

Mandalay – Der Name suggeriert Romantik, doch weit gefehlt. Beton, Lärm und Smog dominieren. Highlights gibt es, ein Fort, Museen, ein paar Aussichtshügel. Doch ich will raus, leihe mir ein Fahrrad und strample ins Grüne, gen Süden nach Amarapura. Ich finde einen großen See, der von riesigen Bäumen, kleinen Restaurants und „beer stations“ (quasi open-air-Kneipen) gesäumt wird. Idyllisch! Doch ich komme her, um die U Bein Bridge, die längste Teakbrücke der Welt, im Sonnenuntergang zu fotografieren. Wie vermutet, haben andere die gleiche Idee. Europäer, viele Deutsche, und chinesische Tourbusse in zweistelliger Anzahl lassen nur schwer Romantik aufkommen. Trotzdem genieße ich die Szene, spaziere ein paar Schritte auf dem klapperigen Holz über den halbtrockenen See, der erst in der Regenzeit im Sommer wieder vollläuft, beobachte die Boote und gönne mir daraufhin ein Sundowner-Bier in einem gemütlichen Restaurant mit See-Brückenblick.

Mandalay liegt am mächtigen Irrawaddy River, dem längsten Strom des Landes. Flach und breit, fließt er majestätisch durchs zentrale Myanmar. In der Regenzeit steigt er um bis zu drei Meter an und verursacht oft willkommene Überschwemmungen. Das kleine Boot, das mich und zwanzig andere Westler in circa zehn Stunden nach Bagan schippert, navigiert im Zickzack um die Sandbänke herum. Zunächst passieren wir hügelige Städte, deren Pagoden in der Sonne glitzern, später wird die Landschaft flach und trockener.

Bagan – Wer Angkor Wat kennt, wird in Bagan schnell heimisch – nur mit Steppe statt Regenwald. Drei Städtchen bilden die Erkundungsbasis für ein riesengroßes trockenes Areal voller uralter Tempel. Hier tummeln sich etwa vier- bis sechstausend (die genaue Zahl ist unbekannt) Tempel aus verschiedenen Perioden über eine weite, flache und staubige Landschaft, die mich jetzt in der Trockenzeit an die Sahelzone in Afrika erinnert. Man darf auf ein paar Tempel heraufklettern – viele haben oben Plattformen und Galerien – auch wenn die Tourismusbehörde dies nur noch toleriert, aber bald bestimmt verbieten wird, aus Respekt der Religion gegenüber. Leider benehmen sich viele Touristen auf den Tempeln auch nicht gerade vorbildlich.

Der Tourist, apropos, leiht sich ein eBike (so heißt hier ein elektrischer Scooter) oder ein Fahrrad und fährt zum Sonnenauf- und -untergang über endlose Sandwege zu „Geheimtipp“-Tempeln, um mit möglichst wenig Mitstreitern die Aussicht zu genießen. Pferdekutschen bieten ihre Dienste an. Ich als Luxus-Backpacker gönne mir zudem für eine nicht unerhebliche Summe einen Ballonflug im Sonnenaufgang über die Tempelebene. Ein Erlebnis der sehr besonderen Art, und im Nachhinein jeden Dollar wert… Wer nicht frühzeitig einen Tempelkoller bekommt, sollte mindestens drei volle Tage in der Gegend bleiben, um diese spektakuläre Ecke Myanmars voll würdigen zu können.

Mount Popa – Ein Übernachtungstrip führt mich ins eine Stunde entfernte Popa, ein kleines Bergdorf mit Kloster auf einem spektakulären Felsen, welcher die Landschaft dominiert. Wer mit den nervigen Makaken (Affen) klarkommt, kann gerne die 2000 Stufen nach oben steigen und eine grandiose Aussicht genießen. Ich lasse es mit im Pool des Popa Mountain Resort besser gehen und genieße einen noch viele besseren Blick…

Ngapali Beach – 16 Stunden Bus oder für 80 Euro ein einstündiger Flug nach Thandwe im Westen des Landes, die Wahl fällt leicht. Der Strand ist im wahrsten Sinne des Wortes paradiesisch, weicher Sand, viele Palmen. Es ist etwas kühler, nur 30 Grad, Wind weht. Das Wasser eine bewegte Badewanne. Zahlreiche Einheimische verkaufen Boat Trips und Massagen, jedoch angenehm unaggressiv. Morgens um 6 gehe ich joggen und habe den Strand fast für mich…

Doch schnell zeigt sich, dass hier das große Geld für die (immer noch zweifelhafte) Regierung verdient wird; ein Luxusresort neben dem nächsten, ummauert, um von der Armut und dem Müll draußen nichts mitzubekommen. Hier wohnen betuchte Touristen, die jeden Preis zahlen und damit Korruption und das soziale Ungleichgewicht fördern, zumeist aus Ignoranz. Selbst für meine ökologisch-alternative Hütte am Strand zahle ich fast 60 Euro, denn billiger gehts nur in der Regenzeit. Händler versuchen einem Waren für den fünffachen Preis anzudrehen. Hier ist Myanmar meiner Meinung nach auf einem sehr zweifelhaften Weg Richtung Tourismus. Siehe Thailand gestern und heute.

Mit einem Fahrrad strample ich ins nächste Dorf. Hier werden morgens die Fische für die Resorts gefangen. Ochsenkarren fahren an die Boote, der Fang wird an Land von den Frauen entgegengenommen, gewogen und verteilt. Auf riesigen Netzen werden die Fische getrocknet, dazwischen die unzähligen Straßenhunde. Die Leute sind hier so busy, dass sie mich kaum wahrnehmen: Alles auf den Fischmarkt. Gegen elf Uhr ist der ganze Spuk vorbei. Ein visuelles wie auch olfaktorisches Erlebnis, das seinesgleichen sucht. Das ist das echte, ehrliche Myanmar. Das wollte ich sehen.

Yangon – Auch wenn ich das ländliche Myanmar spannender finde, so muss ich dieser Stadt zumindest einen ganzen Tag widmen. Trotz verdorbenem Magen (die Blätter in der Suppe waren anscheinend nicht zum Essen gedacht) wackele ich in die Innenstadt. Chaotisch, laut, dreckig. Die Städter sind deutlich mehr an Ausländer gewöhnt; keiner ruft einem hier „Mingalabar!“ hinterher.

Die Sule-Pagode steht golden in der Mitte der Stadt und glänzt ähnlich wie ihr größerer Gegenpart, die Shwedagon Paya. Die Engländer haben in ihrer Kolonialzeit jede Menge schöne Gebäude errichtet, an denen heute – gelinde gesagt – ein wenig der Zahn der Zeit nagt. Wer einmal in Havana war, wird verstehen, was ich meine – maroder Charme, so könnte man sagen. Für den Fotografen aber kunterbunt und herzschlagerhöhend. Sogar ein paar Kirchen (sehr beeindruckend ist die backsteinernde St. Mary´s Church), Moscheen und bunte Hindutempel lassen sich auffinden. Hier in Yangon verschmelzen viele Volksgruppen und Glaubensrichtungen.

Ein bisschen Shoppen, ein bisschen Essen, die Hitze und der Lärm schlauchen. Am Abend besuche ich noch zwei Tempel: einen gigantischen liegenden und einen nicht minder beeindruckenden sitzenden Buddha. Danach eine wunderbare Massage für umgerechnet acht Euro. Lecker Abendessen, diesmal Thaifood, dann ab ins Hostel: Der Abflugtag diktiert ebenfalls frühes Aufstehen. Im Taxi zum Flughafen verdrücke ich eine kleine Träne im Augenwinkel. Das Land hat mich in nur zwei Wochen gepackt.

Ein paar persönliche Tipps und Infos für die Reise nach Myanmar

  • Früh raus und früh ins Bett, das ist der Rhythmus. Viele Busse und Flüge starten sehr zeitig morgens. Die Sonnenaufgänge sind toll und nach dem Sonnenuntergang geht nicht mehr viel, Restaurants schließen früh (gegen neun/zehn). Und morgens sind oft die Mönche in langen Prozessionen unterwegs, um Essen und Spenden für den Tag zu erbeten – das sieht einfach klasse aus.
  • Trinkgeld ist in Myanmar weitgehend unbekannt, und das sollte man als Reisender auch so akzeptieren. Teurere Hotels und Restaurants kennen Tips bereits.
  • Sicherheit: Vielleicht auch dem Buddhismus geschuldet, gilt Myanmar als eines der sichersten Reiseländer weltweit. Die verlorene Geldbörse wird einem eher hinterhergetragen als eingesteckt. Leihfahrräder haben Schlösser, aber wohl nur, damit sich die Touris irgendwie sicherer fühlen. Wenn geklaut wird, dann gegenseitig unter Reisenden. Allerdings gibt es Anti-Islam-Bewegungen und noch immer politische Spannungen in einigen Landesteilen; doch in diese kommt man als Tourist eh kaum, da viele Gebiete gesperrt und nur nach langwieriger Erlaubnisprozedur zu bereisen sind.
  • Das Dollar-Phänomen: Das Internet ist vollgebloggt damit, Reiseführer trichtern es einem ein: zum Tauschen ein Bündel b-r-a-n-d-n-e-u-e, total unversehrte Dollarnoten mitnehmen, die Hunderter erzielen die besten Kurse. Schon ein mikroskopischer Knick führe zur Nicht-Annahme. Nun, dies habe ich auch befolgt, aber schnell gemerkt, dass sich in meiner Reiseklasse ALLES in Myanmar-Kyat bezahlen lässt. Ab und zu geht auch eine Kreditkarte. Geldautomaten stehen in den entwickelteren Regionen überall. Also: Blödsinn mit den Dollars!
  • Essen: Wer Asien kennt, wird sich schnell wohlfühlen und auskennen. Die Küche ist fettiger und dadurch weniger würzig als etwa in Thailand, aber gerade das Street Food lässt keine Wünsche offen. Für zwei Euro ist der Magen voll. Es geht natürlich immer teurer. Vegetarier werden zurecht kommen, auch wenn Myanmar eher ein Fleischland ist.

265 - typical food

  • Betelkauen: Eine Art natürlicher roter Kautabak, der von breiten Massen der Bevölkerung gekaut wird. Günstiger als andere Drogen, fördert Betel den Speichelfluss, so dass die Strassen geziert sind von roten Flecken. Leider gehen auf Dauer Mund und Zähne kaputt, und wenn ein kauender Burmese seinen Mund zu einem breiten Grinsen öffnet, wird man sich zuerst erschrecken… um dann zurückzulachen.
  • Tanaka-Paste: Eine natürliche Gesichtscreme und Sonnenschutz, die, mit Wasser vermischt, von den meisten Burmesen teils sparsam, teils das komplette Gesicht bedeckend aufgetragen wird. Sieht spannend aus und soll sehr gut sein für die Haut, auch einen kühlenden Effekt haben.

160 - laughing kid

  • Umwelt: Leider existiert kaum ein Umweltbewusstsein, dazu fehlen Bildung und Geld. Das Land versinkt im Plastikmüll. Für jede gekaufte Kleinigkeit gibt´s eine Plastiktüte. Auch wenn Touristenstrände gereinigt werden, finden sich ein paar Meter im Hinterland riesige Plastikmüllkippen. Gekocht wird zu 90% mit Feuer, daher erreicht die Abholzung im Lande erschreckende Ausmaße. Als Touri tut man Gutes, auf Plastiktüten zu verzichten und seine Wasserflaschen an den Wasserbehältern in Restaurants und Tempeln kostenlos nachzufüllen.
  • Bahnfahren: Die Eisenbahn stammt noch von den Engländern, und seitdem hat sich auf dem Gebiet nicht mehr viel getan. Bahnfahren wird in Myanmar also eher der Bahnfan als der Reisende. Trotzdem top, um das Local Life kennenzulernen. Gute Infos dazu gibt es hier.

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Packliste für zwei Wochen Rucksackreise durch Myanmar im März

  • ein Macbook Air (kaum gebraucht, da das Internet nicht flutscht) mit Ladekabel
  • eine spiegellose Systemkamera
  • eine powerbank mit Solarladefunktion (kaum gebraucht)
  • eine 08/15-Uhr
  • ein Handy mit kompletten offline-Karten für Myanmar
  • ein Ladekabel für Handy und Kamera
  • eine LED-Taschenlampe (in Bagan extrem nützlich)
  • ein Seidenschlafsack
  • eine Wäscheleine
  • ein Stromadapter (nicht gebraucht, kann aber in abgelegenen Gebieten vorkommen)
  • ein Vorhängeschloss (in Hostels oft benötigt)
  • ein kleines Erste-Hilfe-Set (Hefetabletten, Elektrolyte, antibiotische Salbe, Pflaster, Verband – aber ich bin da kein Standard…)
  • Kopfhörer
  • Reisepass
  • Tauchbrevet und Logbuch
  • Reiseführer
  • Ein Reisetagebuch, Stifte
  • Sonnenbrille, Basecap, Sonnencreme
  • Handwaschzeug
  • eine Schlafbrille, ein kleines Kopfkissen, viele Ohrenstöpsel
  • eine sehr warme, aber dünne Daunenjacke zum in-den-Rucksack-knüllen (SEHR empfehlenswert, z.B. für Busreisen)
  • wenig Kleidung (man kann überall sehr günstig waschen) – langärmelige Shirts, lange dünne Hosen (kein Burmese trägt etwas Kurzes), leichte Unterwäsche, zwei Paar leichte Füßlinge, zwei paar leichte Sommerschuhe (ein Paar davon war zu viel), Flipflops
  • Kulturbeutel
  • zwei Funktionshandtücher (eins davon war zu viel)
  • ein paar Plastiktüten für die Klamotten/Wäsche
  • eine Zeitschrift

Das Ganze im Backpack, insgesamt 8 Kilo. Dazu ein Tagesrucksack mit 5 Kilo. Leicht, oder? Und es ginge noch weniger…

Laurens Müller ist Pilot bei der Deutschen Lufthansa und schreibt hin und wieder Gastbeiträge über seine Reisen bei Helle Flecken. Danke für das Fernweh, Laurens!

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