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Eine Woche voller Konzerte, Essen und Regen mit Haim, Kiev, Public Service Broadcasting in Frankfurt und Seattle

Zugegeben – Ich gehe viel zu selten auf Konzerte. Ich finde das ziemlich erbärmlich, schließlich gibt es unfassbar viele gute Bands auf dieser Welt und mehr als genug Möglichkeiten, sie live auf einer Bühne spielen zu sehen. Und gemessen daran, wie glücklich ich nach einem solchen Abend sein kann, ist es absolut bescheuert das nicht viel mehr auszunutzen. Umso besser also, dass diese Woche voll davon war. Und ich hatte (fast) nichts damit zu tun.

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Die Tickets für das Haim Konzert in Frankfurt bekam ich zum Geburtstag geschenkt. Ich war vorher noch nie im Gibson und finde die Location eigentlich ganz schön, wenn man mal von dem Publikum absieht von dem mir stets berichtet wird. Schön genug jedenfalls für ein entspanntes Konzert dreier Sahneschnitten mit einem guten Gefühl für Musik. Ein bisschen mehr Schnack hätte es sein können seitens der Band, ein bisschen mehr Bewegung seitens des Publikums. Ich verstehe bis heute nicht warum man zu einem Konzert geht, um dann regungslos dazustehen.

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Am nächsten Morgen ging es für mich früh an den Flughafen und dann weiter nach Seattle. Die Rain City trägt ihren Klischeenamen absolut zurecht, zwei Tage lang Dauerregen waren aber überhaupt kein Problem für meine Laune. Dazu hat zum einen dieser phänomenale handpressed Burger im Lucky Diner in Belltown beigetragen, zum anderen die phänomenale Begleitung, die das mit den Konzerten ähnlich sah wie ich. Wenn ich fliegen bin entscheide ich die meisten Dinge eher spontan (es sei denn es geht ums Skifahren in Vancouver), mein Kollege hier zählt es zu seiner Flugvorbereitung, die besten Konzerte im Layover zu recherchieren. Also los nach Fremont in die Nectar Lounge. Hier gibt es ständig Live Musik, und an diesem Abend gaben sich die Kalifornier von Kiev und die britischen Public Service Broadcasting die Ehre.

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Da bin ich dann doch mal kurz zum Fangirl mutiert und habe mir sogar eine CD (!) gekauft, Kiev haben nämlich gerade ihr Album Falling Bough Wisdom Teeth rausgebracht. Der Abend wurde noch relativ lang, es floss verhältnismäßig viel Bier, einen leichten Schädel hatte ich am Morgen dann schon. Solltet ihr mal versuchen, Jet Lag einfach durch Kater austricksen, es ist wunderbar. Glücklicherweise liegt das Hotel in Seattle unweit vom Pike Place Market, wo frische Tulpen, frischer Kaffee und frisches Omelett auf den Touristen warten.

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Den Nachmittag kann man dann wunderbar mit einem Gläschen Wein (oder auch einem Tee, wenn man schon mehr in Local Time unterwegs ist) in der sixseven Lounge des Edgewater Hotels verbringen. Es gibt dort frittierten Spargel. Was für eine dekadente Scheiße.

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Ich liebe dieses Leben. Am Montag geht es nach Toronto, mal sehen wer da so live spielt. Bis dahin: Helau!

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