Hometown Glory
Kommentare 3

Hometown Glory, Extended Edition: Night Out in der Bristol Bar Frankfurt mit Ketel One!

Sponsored but honest

Es ist wieder Freitag. Ich bin heute morgen um 5:20 aus Hong Kong gelandet, habe mich danach ein paar Stunden ins Bett gelegt und befinde mich jetzt in einem schwammigen Zustand zwischen todmüde und aufgedreht, zwischen matt und motiviert. Während mein Bauch bei dem Gedanken an einen ordentlichen Longdrink zum Ende des Tages jubiliert, verdreht mein Kopf genervt die Augen und appelliert an meine Vernunft: Nicht doch, Lisa, das hast du schon zu oft gemacht – nach einer durchgearbeiteten Nacht den Tag mehr schlecht als recht rumgekriegt und dann abends nach “dem einen” Gläschen Wein doch noch abgestürzt, den müden Punkt überwunden, wieder die halbe Nacht durchgetanzt und im Club versackt. Fühlt sich gut an in diesem Moment – am Ende ist aber das Zeitgefühl komplett im Eimer und du hängst die nächsten drei Tage in den Seilen. Recht hat er, der Kopf!

Und tatsächlich höre ich in letzter Zeit verdächtig oft auf ihn. Hat das mit diesem ominösen Älterwerden zu tun? Bin ich spießig, wenn ich derzeit lieber ein gemütliches Gläschen Wein auf der Couch oder dem Balkon genieße statt mir die Nächte in verrauchten Bars um die Ohren zu schlagen? Nein, ich denke vielmehr hat es damit zu tun, dass ich mich nach Jahren des Vagabundentums nun endlich angekommen und zu Hause fühle und keine Angst mehr habe, irgendetwas zu verpassen. Trotzdem: Manchmal muss man doch wohl noch die Korken knallen lassen! Ich weiß, dass es mir jedes Mal gut tut wenn ich mich um 21:30, wenn ich genauso gut Zähne putzen und Netflix anschmeißen könnte, doch noch aufraffe, die High Heels und den Lippenstift raushole und zwanzig Minuten später an einer der wunderbaren Bars dieser Welt stehe. Deshalb war ich auch sofort dabei, als mich Anfang letzter Woche die Einladung zum Ketel One Geburtstag in der Bristol Bar in Frankfurt erreichte!

Proost 325: Ketel One feiert 325. Jubiläum!

Man muss die Feste schließlich feiern wie sie fallen, und so wurde am 14. Juni weltweit der 325. Geburtstag der Familienbrennerei Ketel One gefeiert. Seit 1691 brennen die Niederländer der Familie Nolet Schnaps, und seit der zehnten Generation ist der Katel One Vodka das prominenteste Kind der Familie. Grund, anzustoßen, und das geht mittlerweile in den Top Bars in mehr als 75 Ländern auf dieser Welt – eine davon ist mein neuer Go To Place im nahegelegenen Frankfurt.

ketel_one_bristol_bar_frankfurt_22

Place to Drink: Die Bristol Bar Frankfurt

Ich habe es hier schon erzählt: Als ich noch in Darmstadt zur Schule ging war Frankfurt die Stadt, in die man zum Shoppen – und später mit den coolen Kids zum Feiern – fuhr. Ansonsten fand ich die Mainmetropole relativ lange relativ langweilig, unspekakulär, keinen Besuch wert. Was für ein Fehler! In den letzten Jahren hat sich Frankfurt und mit ihm auch das berühmt-berüchtigte Bahnhofsviertel rasant entwickelt, ich liebe die Stadt und besuche sie regelmäßig und gerne, nicht nur, weil eine meiner liebsten Freundinnen dort wohnt.

Genau diese schnappte ich mir an diesem Abend aber, und nach einer der leckersten Pizzen der Stadt ging es weiter in die Bristol Bar an der Ecke Ludwigstraße / Niddastraße, keine 5 Minuten vom Hauptbahnhof und für mich damit der ideale Ort für ein paar Drinks und die letzte S-Bahn nach Hause.

Auf den ersten Blick ist die Bristol Bar einfach nur eine Hotelbar. Sie gehört zum von mir bisher völlig zu Unrecht links liegen gelassenen Bristol Hotel (diese Summer Lounge!), hat aber auch einen separaten Eingang und ist definitiv nicht nur für die Hotelgäste geöffnet. Im Gegenteil stehen da kreative Köpfchen hinter der Bar die im American Grandma Style Drinks kreieren und jeden Donnerstag mit Ribs’n Beer ein echtes Highlight präsentieren. Von 20 bis 2 Uhr kann man hier jeden Abend köstliche Longdrinks genießen – uns hatten es an diesem Abend besonders der Dutch Mule und der Pink Blossom angetan.

Neben den guten Drinks habe ich mich auch tierisch gefreut, an diesem Abend endlich Summer LeeMici und die Jungs von Trinkkultur kennenzulernen – und natürlich mein Vorurteil gegen Tomatensaft und alles was damit zu tun hat loszuwerden, denn von den Könnern wurde mir hier die leckerste Bloody Mary kredenzt, die ich je probiert habe! Und quasi so von der Flugbegleiterin in mir gibt es jetzt das Rezept dafür:

Die Ketel One Bloody Mary, stilecht serviert mit einer Stange Sellerie

Zutaten:
50ml Ketel One Vodka
90ml Tomatensaft
20ml Sherry
8 Tropfen Tabasco
4 Prisen Worcestershire Sauce
2  Prisen Selleriesalz und Pfeffer

So Freunde, also nix mit Sofapupen heute Abend! Seid unvernünftig! Zieht euch die High Heels an, malt euch die Lippen Rot und fragt den süßen Barkeeper nach seinem Lieblingsdrink mit Ketel One drin – ich kann es nur empfehlen, denn obwohl in der Bristol Bar geraucht werden darf hatte ich am nächsten Morgen dank dem Qualitätsgetränk nur eine ganz leise schnurrende Katze in meinem Kopf… Falls es euch anders geht, mein Geheimtipp: Noch vor dem Schlafen gehen ein Sachet Magnesium nehmen, zwei Gläser kaltes Wasser trinken und für den nächsten Morgen Aspirin bereitlegen 😉 Viel Spaß, oder wie die Niederländer sagen würden: Veel plezier!

Dieser Post entstand mit freundlicher Unterstützung von Ketel One.

3 Kommentare

    • Pingback: High Five am Sonntag: Das erste Mal Hong Kong, Lust auf Schrebergarten und Vorfreude auf die Festival-Saison – Helle Flecken

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.