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Bazar Raid, Teheran Edition: Nüsse, Beeren und Kupferkannen aus (dem) Iran. Weil ich es kann.

Letzte Woche war ich in Teheran. Die iranische Hauptstadt ist für mich ein wahnsinnig spannender Ort, einer, wo ich immer wieder ins Staunen gerate, zweimal hinsehe, mich kurz am Kopf kratze. Wo ich es nicht ertragen kann, länger als nötig im Hotel zu bleiben, einfach weil ich es so interessant finde wie es auf den Straßen so aussieht.

lisa

Auf uberding habe ich schon darüber geschrieben, wie es so ist als Frau allein in Teheran. Wie anders sich dort alles anfühlt, und wie ähnlich. Mir ist mal wieder eine Menge freundlicher Menschen begegnet, die Sonne schien, es war ein schöner Tag. Anders als von vielen erwartet kann man sich hier relativ frei bewegen, das Kopftuch hängt lässig am Hinterkopf. Trotzdem gibt es ganz klare Regeln, die unbedingt zu befolgen sind.

Zu meinen persönlichen Reiseregeln (top Überleitung, ich weiß!) gehört es jedenfalls, einkaufen zu gehen. Ob im italienischen Supermarkt, im Duty Free Shop, auf dem Wochenmarkt oder eben auf dem Bazar.

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Der Tajrish Bazar liegt im Norden der Stadt, er ist etwas kleiner als der Große Bazar in der Stadtmitte, man bekommt aber trotzdem alles was das Herz begehrt – in meinem Fall: Pistazien. Gewürze. Nüsse.

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Was ich bisher nicht kannte, oder zumindest nicht bewusst: Barberries, zu Deutsch Berberitzen. Die kleinen roten Beeren werden mit Reis und Zucker gekocht und schmecken leicht säuerlich. Werde ich bald mal ausprobieren, ebenso wie meine neuen Teesüßer. Zucker am Stiel, ist das nicht super?

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Und weil ich olle Interior-Nudel seit Monaten um nichts herum komme, was Kupferfarben ist, habe ich auch noch so ne Kanne eingepackt. Sie gibt jetzt meiner Sukkulente ein Zuhause, die ich zum Geburtstag bekommen habe. Sukkulenten brauchen ziemlich wenig Wasser, bieten sich also an, wenn man selten zu Hause ist. Ich mag es ja, wenn Menschen mitdenken.

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