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What’s in my Beauty Bag: Falling for Fall in September

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Der Herbst ist endgültig angekommen in Deutschland und wie ich hier schon schrieb: Irgendwie finde ich das auch gut so. Die erste beiden Septemberwochen haben mit dem wechselhaften Sommer 2016 verwöhnt, wir alle haben noch ein paar Tage im Schwimmbad genossen und letzte Bräune getankt, nochmal abends draußen gegessen oder im Spitzenkleidchen einen letzten kühlen Rosé in der Straßenbar getrunken – jetzt wird es Zeit für Gemütlichkeit und gleichzeitig neuen Tatendrang.

The dog days are over – and I am falling for fall!

Obwohl ich eigentlich eher der Typ für den Frühling bin, Mai mein erklärter Lieblingsmonat und die größte bis einzige Daseinsberechtigung für die kalte Jahreszeit für mich – neben ein paar Geburtstagen und großen Feiertagen – der Wintersport ist: Dieses Jahr scheine ich mich richtiggehend in den Herbst zu verlieben, bevor er überhaupt so richtig angefangen hat. Natürlich meine ich damit nicht die grauen Novembertage, an denen wir uns die neuen Wildlederbooties im matschigen Laub versauen und der Wind durch jede noch so dicke Jacke tobt, sondern die goldenen Oktobertage (wie zuletzt hier am Bärensee), die Nachmittage mit einer Tasse Tee, Kerzen und einem guten Buch auf der Couch, ganze Tage zu Hause mit meinen Baboush-Hausschuhen aus Indien an den Füßen, ausgiebige Laubspaziergänge und Kino-Abende.

Herbstnachmittage und –abende wie diese sind es, an denen ich meinen Körper und meine Haut für einen ausgelassenen, viel beschäftigten Sommer belohne, für die Arbeit die sie mit den vielen Sonnenstrahlen, der Sommersprossenzucht und den kurzen Nächten des Sommers hatten. Dafür hat sich bei mir eine neue Beauty-Routine eingeschlichen, die ich schon jetzt nicht mehr missen will.

What’s in my Beauty Bag: Meine aktuellen Favoriten für den Herbst

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  • Seit ein paar Wochen habe ich den grobkörnigen Gesichtspeelings dieser Kosmetikwelt abgeschworen. Schon länger hatte ich das Gefühl, dass mir selbst die feinsten Peelings zu grob sind, und mich über Enzympeelings informiert, aber am Ende des Tages doch nie das Geld in die Hand genommen. Nachdem ich einmal ein Pröbchen des Enzympeelings von Susanne Kaufmann probiert hatte war ich aber vollends überzeugt: Das Peeling bewirkt genau den klärenden Effekt den ich mir von einem wöchentlichen Peeling erhoffe, ohne meine Haut zu strapazieren oder auszutrocknen. Es kühlt angenehm und wirkt ohne Rubbeln und Reiben zehn Minuten ein, während ich mit geschlossenen Augen und einem Hörbuch auf dem Sofa liege. Abgespült hinterlässt es anschließend feine, pflegebereite Haut.
  • Ebenso wie meine Masken (ich schwöre nach wie vor auf die Wondermud Mask von Biotherm) trage ich das Peeling neuerdings mit dem Maskenpinsel von bareMinerals auf. Franzi hat mich darauf gebracht und eigentlich vollkommen recht: Warum mit den Fingern in den Tiegel und sich über den ungleichmäßigen Auftrag und die Reste an den Fingern ärgern? Mein Make Up trage ich seit einer Weile ja auch mit dem Pinsel auf.

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  • Nach der gründlichen Reinigung gönne ich meiner Haut eine besonders reichhaltige, aber nicht ölige Pflege: Das ausgleichende Gesichtsöl von Susanne Kaufmann fand zusammen mit dem Peeling zu mir und hat mit seinem einzigartigen Geruch zu einem ganz neuen Ritual geführt, das ich mir schon lange anzugewöhnen versuche: Eine Gesichtsmassage mit den Fingern, genüssliches Einklopfen, wohltuende Fingerstriche über den Lippen und an den Schläfen. Und dann: Entspannung.
  • Entspannung zumindest, bis der Home Spa-Nachmittag vorbei ist und es abends auf die Piste geht. Während ich im Sommer vor allem Fan von hellen Rottönen oder ungeschminkten Lippen bin (bei regelmäßigem, häufig auch unverhofftem Eiskonsum macht Lippenstift einfach keinen Sinn!) liebe ich es im Herbst und Winter kräftig und dunkel. Dass die My Little Box diesen Monat einen beerigen Lippenstift von Artdeco (No. 29 Black Cherry Queen) im Gepäck hatte, kann kein Zufall sein…
  • …denn nur wenige Tage vorher hatte ich bei Douglas den L’Oreal Nagellack im selben Ton (No. 556 Grenat Irrevere) in den Warenkorb gepackt. Lippen und Nägel im Beerenrot, auf dem Kopf der Evergreen der Kopfbedeckung – der bordeauxrote Kaschmir-Beanie von COS – und mein Herbstlook ist perfekt.
  • Auf die Augen kommt zu den bold lips nichts als ein Hauch Mascara – aktuell teste ich die Manhattan Supreme Lash Volume Colourist und kann über deren färbenden Effekt zwar bisher nicht viel sagen, wohl aber über das Bürstchen, das meiner Meinung nach perfekt ist, die Wimpern schön trennt und trotzdem für Länge und Volumen sorgt. Dass die Wimperntusche das Gegenteil von wasserfest ist, soll uns im Herbst und Winter nicht weiter stören – und erleichtert immerhin das Abschminken am Abend!

4 Kommentare

  1. Hey Lisa,

    ich teste die Mascara schon ein bisschen länger und bin super zufrieden – zwar ist ein wirklich gefärbtes Ergebnis wie z.B. beim Friseur noch etwas intensiver, aber um morgens nicht mehr ohne alles komplett müde auszusehen, reicht der Effekt Mascara vollkommen! Würde mal behaupten bei mir hat das so 1-2 Wochen regelmäßig Anwendung gebraucht um aus den feinen blonden Wimpern dunkelbraune werden zu lassen 🙂

    Alles Liebe,
    Linn

    • Hey Linn, na das sind doch mal hervorragende Neuigkeiten! Jetzt im Urlaub trage ich zwar am liebsten gar keine Mascara, aber danach wird fleißig weiter-getestet! 🙂

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