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REDUCING THE GROWING PAINS: VOM LONG BOB ZURÜCK ZU LANGEN HAAREN

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Mir die Haare abzuschneiden war eine der besten Entscheidungen der letzten Jahre. Ich liebe den Long Bob an mir, an anderen, ich finde er steht mir so gut wie kaum eine Frisur sonst und ist gleichzeitig herrlich pflegeleicht. Selbst für meine Locken (die ich unkompliziert mit dem Glätteisen eindrehe) brauche ich nicht viel länger als zehn Minuten, die Haare sind erstaunlich schnell trockengeföhnt (und wer schonmal mit mir gereist ist weiß: Ich HASSE föhnen!) und easy zu pflegen: Ab und an eine Spülung oder ein bisschen Kokosöl in die Spitzen und gut ist. Nachschneiden ist eine eher lockere Geschichte und kann zwischen vier Wochen und drei Monaten liegen, ohne dass die Frisur auch nur ansatzweise Panne aussieht. Sprich: Ich liebe meinen Long Bob, das, was er mit meinem Gesicht macht und dementsprechend auch mit meiner Laune.

Trotzdem habe ich entschieden, meine Haare wachsen zu lassen.

Spätestens nach den Reisen der letzten Wochen, in denen ich meine Kolleginnen immer wieder für ihren nonchalanten Messy Bun oder die locker über die Schultern fallenden Locken beneidet habe, sehe ich überall nur noch wunderschöne Langhaarfrisuren. Ich habe wieder Lust zu flechten, hochzustecken, einfach Lust auf lange Haare – und passenderweise spielt mir Facebooks An diesem Tag-Funktion in den letzten Tagen so häufig Langhaarfotos aus den letzten Jahren zu, dass ich kaum widerstehen kann.

Lange Haare also! Und wie läuft das jetzt mit dem Rauswachsen? Glücklicherweise hat man mit einem Long Bob ja alle furchtbaren Phasen schon überstanden – einen Pixie rauswachsen zu lassen stelle ich mir wesentlich schlimmer vor. Trotzdem wurde mir schon jetzt in der ersten Kälteperiode ins Gedächtnis gerufen, was ich zum Beispiel am Winter mit langen Haaren hasse: Schalknoten! Ich weiß nicht wie es euch geht, aber wenn ich den ganzen Tag mit Schal unterwegs war und ihn abends ablege sind meine Spitzen zu einer undefinierbaren Masse verknäult. Auch unter der Dusche lösen sich diese Knoten nur mit viel Geduld, und langfristig brechen die Haare dadurch gerne ab – ebenso wie ab dem Punkt, an dem sie längenbedingt immer wieder auf den Schultern aufliegen.

Zum Wachsen lassen gehört also viel Geduld – und viel Pflege. Sowie der richtige Umgang. Meine Friseurin hat mir die Haare zuletzt nun so geschnitten, dass ich problemlos ein paar Monate ohne Schneiden auskommen sollte, vorausgesetzt, meine Spitzen machen das mit. Und das setzt voraus, dass ich mich um sie kümmere.

Ein paar Regeln für gesunde Haarspitzen und ästhetisch rauswachsende Long Bobs

  • Lass dir einen Schnitt verpassen, der so auch die nächsten zwei, drei Monate noch gut aussieht. Ergo: Nicht zu viele Stufen, aber doch genug, um das Haar bewegt wirken zu lassen.
  • Verhindere, dass deine Haare ab einer bestimmten Länge abbrechen – vermeide also Schalknoten & Co. – und halte dich mit Glätteisen und anderen Stylingprodukten so gut zurück, wie es geht!
  • Pflege deine Spitzen, sodass du das nächste Schneiden so lange wie möglich rauszögern kannst: Ich schwöre auf Haaröl in den Längen, regelmäßige Spülungen und Haarkuren.
  • Denk nach, ob für dich zum Rauswachsen der Sommer oder der Winter besser funktioniert! Bei mir war die Entscheidung klar: Im Winter trage ich fast täglich Mütze, es ist also nicht weiter dramatisch wenn eine Zwischenlänge mal wirklich blöd aussieht.

Ich habe außerdem festgestellt, dass es für mich wesentlich besser funktioniert meine Haare noch tropfnass zu bürsten – und zwar mit einer möglichst weichen Bürste. Lange setzte ich dafür auf Naturborsten, jetzt wurde mir die Wet Brush zugeschickt, und ich bin tatsächlich ziemlich begeistert. Ich habe bisher sämtliche Hypes um Detangler ausgelassen, da meine Haare grundsätzlich recht geschmeidig sind, aber die Wet Brush ist für mich der perfekte Mix aus In Shower-Detangler und normaler Paddle Brush, mit der ich meine Haare auch fürs Föhnen vorbereiten und stylen kann.

Keine Knoten mehr, keine Schmerzen beim Entwirren, keine nach dem Nass-Bürsten vollgesogene Bürste (bei frühen Kurzstreckentouren, wo ich quasi von der Dusche in die Uniform hüpfe, tatsächlich häufig ein Problem!) – stattdessen superdünne, flexible Borsten und eine kleine Kopfhautmassage.

Letzten Endes gilt fürs Rauswachsen jedenfalls: Ein bisschen mehr Pflege als gewöhnlich, vorsichtiges Bürsten, wenig Hitze und Haargummis um Haarbruch zu vermeiden. Wir werden ja sehen, wie lange ich durchhalte!


Dieser Beitrag wurde von Wet Brush gesponsert. Bitte seid versichert, dass ich hier nach wie vor ausschließlich über Produkte schreibe, von denen ich wirklich überzeugt bin, und alle Angebote ausschlage, die nicht zu mir und meinem Blog passen.

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