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Urlaub auf Bali – Stop 1: Meine Tipps für Ubud

Seid ihr bereit für eine virtuelle Reise nach Bali? Nachdem ich euch hier schon alles über die Rahmenbedingungen meines Urlaubs erzählt und einige Tipps für die Insel gegeben habe, geht es jetzt ans Eingemachte. Euch erwarten Unmengen an Bildern, alles über unsere Unterkünfte und meine Favoriten in Ubud, auf Gili Meno und in Canggu! Los geht es heute mit Ubud. Kommt ihr mit?

Stop 1: In Ubud so richtig auf Bali ankommen und das satte Grün der Insel einatmen

Ubud ist für mich der perfekte Ort für die ersten paar Tage auf Bali. Nicht allzu weit vom Flughafen entfernt (je nach Tageszeit legt man die Strecke mit dem Auto zwischen 1 und 2 ½ Stunden zurück), von überschaubarer Größe, umgeben von den berühmt-berüchtigten Reisfeldern und mit einigen sehenswerten Tempeln, aber auch vielen auf westliche Touristen eingestellten Cafés und Restaurants kann man sich hier langsam aber sicher akklimatisieren und bekommt direkt mit, welcher Wind bei Bali-Reisenden weht: Om Shanti, aber mit ganz viel Bintang!

Soll heißen: Der typische Bali-Reisende ist im jeweils eigenen Ermessen wahnsinnig alternativ, auf der Suche nach Inspiration und dem eigenen Selbst, dabei soll aber bitte der Spaßfaktor nicht zu kurz kommen. In Ubud finden sich deshalb ebenso viele Yogazentren wie Bars, in denen man neben dem lokalen Bintang-Bier oder einer frischen Kokosnuss genauso gut Gin Tonic und vermutlich auch Aperol Spritz trinken kann, wenn man denn möchte. Auf dieses Lebensgefühl kann man sich wahlweise voll und ganz einlassen oder sich die Teile davon rauspicken, die einem selbst taugen. Ihr ahnt: Wir haben uns für die zweite Variante entschieden, die Sache mit dem Yoga dankbar angenommen, aber ansonsten eher eine ruhige Kugel geschoben.

The Ark in Ubud, Bali: Arche Noah für Naturfreunde und Sinnsuchende

Das The Ark ist ein magischer Ort. Ich kann es nicht anders beschreiben. Etwas außerhalb des brummenden Ubud inmitten von Reisfeldern gelegen fungiert die Mischung aus Hotel und Homestay wie ein offenes Schutzhaus für alle, die mal auf Pause drücken mussten. Der Dschungel wächst von allen Seiten ins Haus hinein, auf Trivialitäten wie Wände, Türen und Fenster wurde großzügig verzichtet, nachts hören wir nichts als die vielen, vielen Geräusche der Natur.

Als ich am zweiten Tag während einem Twist in der großzügigen Yoga Shala im Garten die Augen öffne, sehe ich nichts als sattes Grün: Die üppig bewachsene Anlage geht nahtlos in den Dschungel über, irgendwo zwischen Garten und Reisfeld liegt der Pool, der nach Yoga und vor balinesischem Kochkurs Erfrischung bietet. Hier ist der perfekte Ort, um in Bali anzukommen, runterzukommen, abzuschalten. Ich hätte hier noch Wochen verbringen können, einfach nur zwischen dem The Ark, dem indonesischen Restaurant mit dem guten Kaffee um die Ecke und dem Naturspa Cantika Zest (einen zehnminütigen Spaziergang durch den Dschungel entfernt) hin- und herpendelnd.

Das The Ark in Ubud könnt ihr hier bei AirBnB buchen, wenn ihr mir eine Freude machen wollt und noch nicht bei AirBnB registriert seid, dann macht ihr das über diesen Link.

Unsere Favoriten in Ubud und Penestanan:

  • Ubud ist ziemlich schnell erkundet – in einem Tag kann man hier einiges sehen. Das Highlight ist für die meisten der Monkey Forest, wer (wie wir) weder auf Affen noch auf künstliche Tierbeschau steht kommt aber auch ohne auf seine Kosten. Nicht verpassen sollte man den Markt von Ubud – definitiv die beste Anlaufstelle für Mitbringsel & Co! Unsere erste Kokosnuss in Bali tranken wir im Juice Ja Café, aber rund um den Jalan Monkey Forest, den Jalan Dewisita und den Jalan Hanuman gibt es unzählige coole Cafés und Shops. Unser Favorit: Der Schmuck bei Bits of Bali, nach dem mich in den instaStories so viele gefragt haben. (Übrigens: Der Onlineshop versendet auch international!)
  • Den Ubud Palace sowie den daneben gelegenen Wassertempel Pura Taman Saraswati sollte man sich nicht entgehen lassen – ebenso wenig wie die berühmt-berüchtigten Tegallalang Reisfelder.
  • Cantika Zest Spa: Ein Naturspa mitten im Dschungel mit selbst hergestellter Bio-Kosmetik in toller Lage. Super Massagen, das Facial war genial und auch das Hair Treatment soll der absolute Wahnsinn sein! Es gibt übrigens mehrere Cantika Spas in und um Ubud herum, das Zest soll aber das schönste sein.
  • Mesari Warung Penestanan: Das Mesari ist wesentlich mehr als ein übliches Warung. Hier gibt es nicht nur hervorragendes indonesisches Essen, sondern auch eine super Frühstücksauswahl mit richtig gutem Kaffee!
  • Ein indonesischer Kochkurs, zum Beispiel im The Ark: Wer die indonesische Küche so sehr feiert wie wir, der kann sich einen Kochkurs unmöglich entgehen lassen. Die werden mittlerweile in den meisten Resorts angeboten, wir fanden es aber super, in einer kleinen Gruppe einer authentischen Köchin, die normalerweise hauptsächlich für ihre sechsköpfige Familie kocht, über die Schulter zu gucken.

Am Mittwoch geht es mit dem Speedboat weiter nach Gili Meno!

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