Alle Artikel mit dem Schlagwort: Asien

Serious Vacationing: Alles über den Urlaub auf Bali und Gili Meno

Eigentlich hatte ich überhaupt nicht geplant, einen Post über meinen Urlaub auf Bali zu schreiben. Warum? Weil diese Reise keiner dieser Trips war, auf denen wahnsinnig viel passiert. Kein Abenteuer, über das es viel zu erzählen gibt. Ich hatte nicht mal meine Kamera im Gepäck. Aber vor allem als Feedback zu meinen instaStories kamen so viele Nachfragen von euch, so viele Bitten um eine Zusammenfassung unserer Reiseroute und unserer liebsten Spots, dass ich froh bin wenigstens die Handykamera häufig gezückt und Namen von Unterkünften, Cafés & Restaurants notiert zu haben. Und vielleicht macht es gerade Sinn, über diese Reise zu schreiben. Denn Bali war Urlaub-Urlaub, wie ich es in meinem Freundes- und Bekanntenkreis immer wieder beschrieben habe, so richtig ohne Programm, ohne Must-Dos und Must-Sees, und damit vielleicht sogar am interessantesten für diejenigen unter euch, die nicht wie ich ständig beruflich unterwegs sind, sondern sich ein-, zweimal im Jahr so richtig auf ihren Urlaub freuen – und den dann auch so richtig genießen wollen. Denn wenn wir eins gemacht haben auf Bali, dann war es …

Mein erstes Mal in Hong Kong: Subtropische Metropole auf Kantonesisch

Ich würde mich als sehr aufgeschlossen, vielseitig interessiert und weltoffen beschreiben. Mich erfüllt eine grundsätzliche und nicht zu unterdrückende Neugier, ich bin fast schon besessen davon unbekannte Orte zu entdecken und mich neuen Herausforderungen zu stellen, fremde Kulturen kennenzulernen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu finden. Aber es gibt eine Ausnahme: China. Ich untertreibe nicht, wenn ich hier von einem kategorischen Desinteresse, ja sogar von einer gewissen Abneigung spreche. Ich weiß, dass es absurd klingt – wie kann ich von einer Leidenschaft für fremde Kulturen sprechen, wenn ich eine der uns fremdesten Kulturen so grundsätzlich ablehne? Ich weiß es nicht Freunde, aber mein Interesse an China ist seit ich denken kann dermaßen eingeschränkt und die restliche Welt so groß, dass ich auch keinerlei Notwendigkeit sah, mich näher mit China zu beschäftigen. Im Gegenteil: Länder mit derartig eingeschränkter Meinungsfreiheit, Zensur, Diktaturen im Allgemeinen – das sind nicht gerade die größten Sympathieträger in meiner Heiß-Kalt-Skala. Und dann kam Hong Kong. Hier ist alles anders: Das erste Mal Hong Kong Es ist sonnenklar: Hong Kong ist nicht China. Ungefähr so wie New …

Out of the blue: Zwei Tage Beirut und warum das noch lange nicht genug ist

Unverhofft kommt oft. Kann ja keiner ahnen. Beziehungsweise: Eigentlich sollte gerade ich sehr wohl ahnen können, dass die besten Sachen meist völlig unerwartet kommen, zumindest in meinem Leben, und so auch diesmal: Dass ich einen Tag in Beirut verbringen würde war seit einem Monat geplant, ich hatte mir diesen Flug gewünscht und mich tierisch darauf gefreut, mich sogar richtiggehend darauf vorbereitet. Hatte dann auch noch tierisches Glück mit der Crew, die größtenteils genauso motiviert war wie ich und mit der ich nach einem leckeren Mokka am Morgen erstmal 14 Kilometer zu Fuß abriss. Laufen, stehen bleiben, staunen. Fotos schießen, weiterlaufen, wieder stehen bleiben. Dass wir dann streikbedingt noch einen weiteren Tag – und damit auch einen langen Abend in Beiruts Bar-Szene – geschenkt bekämen, das war nicht abzusehen. Aber verdammt gut so, denn wer weiß ob ich diesen Sonnenuntergang so hätte genießen können, ob ich je in dieser einen Bar gesessen oder zu diesem einen Lied getanzt hätte. Ob ich je so entspannt durch Beiruts Straßen geschlendert wäre. Es ist keine zehn Jahre her dass …

Nanjing // Jan 8th – 10th 2009

China also. Eigentlich stand Calgary mit K. auf dem Plan, aber eine verspätete Ankunft aus Almaty sorgte für eine Planänderung – sodass ich jetzt wieder ein neues Land zu meiner Liste hinzufügen kann. Großartig! Die sieben Stunden Zeitverschiebung, die Aussicht auf eine lange Dusche und die Tatsache, dass es nach lokaler Zeit 11 Uhr war als wir im Hotel ankamen, ich mich aber fühlte als müsse ich gerade ganz dringend ins Bett, sorgten dafür dass ich nicht, wie eigentlich geplant, direkt loszog um den Konfuziustempel, die historische Stadtmauer und den Rest der Stadt zu besichtigen – sondern erstmal für ein paar Stunden in die Kiste fiel. Nach den erholsamen Stunden auf meinem Zimmer überwand ich meinen inneren Schweinehund dann doch noch und zog los, wenigstens die Hauptshoppingmeile und die Stadtmauer zu erkunden. Dank Stadtplan fand ich auch beides ohne größere Probleme – wer braucht schon Straßenschilder (die er lesen kann) wenn er die Intuition hat?! Die Stadtmauer war tatsächlich recht beeindruckend, auch wenn ich sie mir bei Tageslicht noch interessanter vorstelle. So konnte ich mich vor …