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Outfit: The mountains are calling and I dress up to meet them

Wenn ich in den Bergen bin vergesse ich alles um mich herum. Ich bin zufrieden und glücklich, ich kann theoretisch tagelang auf eine funktionierende Internetverbindung verzichten (zumindest, wenn ich nicht wie bei der Story Base hauptsächlich zum Bloggen da bin), lasse Sorgen von daheim noch vor der Passstraße im Straßengraben liegen. Skifahren macht mich so glücklich, lässt mich so gut abschalten wie wenig auf dieser Welt. Das weiß ich, und das funktioniert als Patentrezept.

Trotzdem wusste ich bis vor gut zwei Monaten nicht, ob ich es diesen Winter überhaupt in die Berge schaffen würde. Klar, insgeheim hatte ich auf einen spontanen Schneetrip über meinen Geburtstag im Februar gesetzt. Aber Zeit- und Budgetplanung ließen eigentlich wenig darauf hoffen. Als dann die Zusage zur Story Base kam war klar, dass ich mich für meine alten Freunde die Alpen mal wieder ein bisschen aufhübschen würde müssen. Seit Jahren fahre ich im immergleichen Outfit Ski, und auch wenn ich meine alte Jacke von westbeach liebe, ich kann sie schlicht und ergreifend nicht mehr sehen. Das hatte ich ja auch hier schon erwähnt. Es musste was Neues her, auch, weil kaum noch Skisocken ohne Löcher und Skiunterhosen ohne ausgeleierte Gummizüge in meinem Schrank zu finden waren.

Und was haben sie gesagt, die Alpen, zu meinem neuen Look? Bis über alle Täler gestrahlt haben sie. Das Oberparadewetter ausgepackt, mich mit ordentlich Farbe im Gesicht für die Entscheidung zur Jacke von Horsefeathers belohnt, mir blauen Himmel geschenkt. Bei der Jacke hatte ich ja erst mit dem Lachston gehadert, aber die hellen Flecken (!) darauf haben mich restlos überzeugt – und jetzt weiß ich gar nicht mehr, wieso ich zweifelte!

Die Jacke habe ich übrigens zusammen mit einer schlichten schwarzen Zimtsternhose im Railslide Darmstadt im Sale ergattert – und mich dort außerdem auch noch in Sachen Goggles beraten lassen. Meine Uralt-Skibrille wollte ich mir nicht weiter zumuten – undicht, daher häufig beschlagen, und außerdem einfach nicht mehr mein Ding. Klar, dass ich mich schnell von der rahmenlosen Brille von Oakley überzeugen ließ! Vielen Dank für die gute Beratung geht also in die Schulstraße in Darmstadt – selten selbst bei schlechtester Sicht und Schneefall so gut gesehen!

Denn klar, wir hatten nicht ausschließlich Paradewetter. Es gab auch die verhangenen, grauen, nebligen Tage während der Zeit, die wir im Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn verbracht haben, aber auch die gehören dazu. Schließlich will neben der dicken Jacke auch der Midlayer von Luhta präsentiert werden, und das geht immer noch am besten bei der Hütteneinkehr und einer heißen Schokolade.

Die Sonnenbrille, zu der auch während der Story Base Woche schon diverse Fragen auf allen Kanälen reinkamen, ist übrigens von TOMS! Sie hört auf den Namen Barron White Black Tortoise, und online scheint es sie so nicht mehr zu geben. Aber die Tortoise-Schwester ist auch ganz schön schön!

Und was trug ich drunter? Wie schon erwähnt hat mich Odlo für den Trip in den Skicircus ausgestattet, und ich bin wirklich absolut überzeugt von der Funktionswäsche, die ich im Gegensatz zu meiner alten Garnitur auch schamlos am Frühstückstisch tragen konnte. Darunter, logo, Sport-BH. Besonders mochte ich an der Evolution Warm Wäsche, dass sie fast ohne Nähte auskommt, deshalb nirgends drückt und einfach funktioniert. Auch ein Plus: Die antibakterielle Effect-Funktion, die mich die Base Layer drei Tage hintereinander hat tragen lassen!

Und jetzt muss ich leider aufhören. Denn wenn ich diese Bilder sehe, möchte ich sofort wieder die Koffer packen. Ihr wisst ja jetzt, was hinein käme!


Für die Story Base 2017 wurde ich von Odlo mit Funktionsunterwäsche ausgestattet. Alle anderen Produkte habe ich – teils reduziert – selbst erworben und bewerbe sie hier nur aus absoluter Überzeugung.

Story Base_17

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