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When in Capetown: Cruising Chapman’s Peak Drive [Outfit]

 

Es gibt unzählige wunderschöne Küstenstraßen auf dieser Welt. Der Highway No. 1 zwischen Los Angeles und San Francisco hat mein Herz schon häufig höher schlagen und mich den Mietwagen auf jeden zweiten Parkplatz lenken lassen, weil sich die Aussicht auf dem rund 760 Kilometer langen Highway immer wieder ändert, selbst auf dem kleinen Stück bis Carmel-by-the-Sea, das ich bisher von San Francisco aus erkundet habe (der Rest steht irgendwann noch an!). Die australische Great Ocean Road muss der helle Wahnsinn sein. Und irgendwann, irgendwann werde ich noch mal mit dem Duft von Zitronen in der Nase und dem Blick auf den Golf von Salerno in den Augen auf der Amalfitana entlang fahren, Positano entdecken und mich von ihren 100 Metern Höhe ins Schwindeln bringen lassen. Aber mein Herz, das gehört dem neun Kilometer langen Chapman’s Peak Drive, zwischen Hout Bay und Noordhoek, wenige Kilometer entfernt von dem Buzz von Kapstadt.

114 Kurven windet sich der Drive zwischen Felswänden und Meer entlang und bietet zunächst einen legendären Blick auf die Hout Bay mit Tafelberg und Lion’s Head im Hintergrund, später auf den weißen Long Beach. Auf 150 Metern über dem Meer cruist es sich hier so entspannt und gleichzeitig atemberaubend dahin, dass ich diese Fahrt wirklich nur jedem ans Herz legen kann. Grundsätzlich bin ich ja der Meinung, dass einem ganz schön was entgeht, wenn man sich in Kapstadt keinen Mietwagen nimmt um das Umland zu erkunden – für den Chapman’s Peak Drive gilt das ganz besonders.

Am höchsten Punkt der Küstenstraße liegt die Aussichtsplattform Chapman’s Point. Von hier hat man sicher den spektakulärsten Blick – ist aber selten allein. Mir hatten es noch mehr die verschiedenen Parkplätze etwas unterhalb des beliebten Punkts angetan, mit ihren schattigen Plätzchen, Wind im Haar und einem nicht weniger spektakulären Blick.

Und hier war es auch, wo Lina und ich an einem unserer letzten Tage in Kapstadt innehielten, den Blick immer wieder über diese wunderschöne Bucht schweifen ließen und langsam, ganz langsam anfingen, uns (für dieses Mal) von Kapstadt zu verabschieden.

Ich trug dabei eins meiner allerliebsten Outfits dieses Urlaubs, ein Kleid, so unkompliziert und trotzdem entzückend, dass ich es euch unbedingt ans Herz legen wollte – und jetzt ist es auch noch im Sale! Das Wickelkleid mit Mustermix gibt es bei ASOS sowohl für die Petites unter uns (so wie mich), als auch für die größeren Ladies. [Affiliate-Links – ändert für euch nichts!] Es ist so unanstrengend und sieht mit Sneakern in der Stadt genauso gut aus wie mit schicken Sandalen auf der Gartenparty.

Naja, und am Chapman’s Peak Drive macht es sich (bis auf den Wind, der mich innerlich dankbar für meine blickdichte Unterwäschenwahl machte) auch ganz gut.

Tipp: Der Chapman’s Peak Drive lässt sich wunderbar mit einem Ausflug zum Kap verbinden! Frühmorgens oder zum Sonnenuntergang ist das Licht hier ohnehin besonders magisch. Deshalb den Ausflug entweder hier beginnen und von Noordhoek Beach anschließend weiter nach Kalk Bay, vielleicht nach Simon’s Town oder direkt weiter ans Kap, und anschließend über Muizenberg durchs Landesinnere zurück – oder aber von Kapstadt kommend durchs Landesinnere anfangen, den Tag mit einem frischen Croissant und einem Kaffee bei den bunten Strandhäuschen von Muizenberg starten, anschließend weiter durch Kalk Bay ans Kap und dann mit einem Picknick im Gepäck den Tag am Chapman’s Point ausklingen lassen!

5 Kommentare

  1. Das sind so wunderschöne Bilder & das Kleid steht dir fantastisch! Du & Lina, ihr habt mich richtig mit Südafrika angefixt und jetzt möchte ich unbedingt sobald es geht (aber dann doch gerne im Warmen) dorthin 🙂

    Liebe Grüße,
    Linn

    • Lisa sagt

      Vielen Dank, liebe Linn! Das freut mich sehr, denn Kapstadt kann man gar nicht genug anpreisen! Gerade im deutschen Herbst oder Frühling ist es eine echte Wohltat… oder halt so ne richtige Winterflucht im Dezember.. pass auf, sonst komm ich mit!

  2. Pingback: Neun von Zwölf: Das Monthly Sum Up im September | Helle Flecken

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