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OUTFIT: BLACK VELVET MEETS INDIANA JONES FOR DINNER

Von dem Tag an, an dem ich das Programm für die Pressereise nach Jordanien bekam auf der ich mich gerade befinde, war klar: Das wird der absolute Wahnsinn. Ungefähr alles, was ich von Jordanien auf dem Schirm hatte, wird abgedeckt – und noch viel mehr. Es folgte wie immer in Vorbereitung auf einen solchen Trip historische und kulturelle Recherche, vermischt mit riesiger Vorfreude. Der Mittlere Osten ist seit Jahren ein bei mir sehr beliebtes Ziel, ob Tel Aviv oder Belgrad, denn bei allen Konflikten sind sich diese Länder und Menschen hier abgesehen von Doktrinen und gewissen Überzeugungen überraschend ähnlich: Herzlich, gastfreundlich, interessiert am Leben, stolz – und toleranter als viele von uns denken.

Dennoch finde ich es bei jeder Reise wichtig, sich auch Gedanken über interkulturelle Unterschiede zu machen. Und so wanderten in meinen Koffer diesmal keine Camisoles und Off Shoulder Tops, wie ich sie bei den Temperaturen gerne getragen hätte, keine kurzen Röcke oder Cut Off Shorts. Stattdessen setzte ich auf Culottes und Tshirts, auf Tunikas und wadenlange Kleider. Was ich durch meine vielen Reisen in diese Länder aber auch weiß ist, dass man es auch übertreiben kann. Dass gerade Länder wie Libanon und Jordanien, vor allem in ihren Großstädten und ohnehin in ihren Luxushotels, wesentlich liberaler und westlicher sind, als wir es häufig denken. Ich muss deshalb nicht im schulterfreien Kleid mit nackten Knien durch die Altstadt von Amman laufen. Aber ich muss mich auch nicht verkleiden oder gar verschleiern. Und: Gerade was die Abendgarderobe des arabisch geprägten Mittleren Osten angeht, stinken wir deutschen Frauen grundsätzlich eher als prüde, langweilig und underdressed ab als dass wir durch zu viel Haut auffallen würden.

Die perfekte Gelegenheit für mich also, mal wieder High Heels und Slip Dress einzupacken. Für das schwarze Samtkleid zum Beispiel, dass ich kürzlich spontan bei Urban Outfitters eingepackt hatte, war es in Deutschland ja schlagartig zu kalt geworden. Der Ausschnitt und die Spaghettiträger wären mir dennoch zu nackt gewesen – perfekter Auftritt für den Shirt-Dress-Trend. Ich kombinierte ein silbernes plissiertes Shirt und orientierte mich zusätzlich an Indiana Jones, dem Mann, der die Felsenstadt Petra, auf die wir uns an diesem Abend im Mövenpick direkt vor den Toren der Heritage Site vorbereiteten, international bekannt gemacht hat.

Geschnürte Sandalen und Ranger-Hemd nehmen dem Look das bisschen zu viel Glamour für ein Dinner vom Hotelbuffet, dezentes Make Up aufgefrischt aus den Resten des Tages, verstärkt mit einem goldenen Glanz auf den Lidern und einem beerigen Ton auf den Lippen geben meinem vom letzten Abenteuer etwas müden Gesicht die nötige Farbe.

Schwarzes Trägerkleid aus Samt von Urban Outfitters
Plissiertes Tshirt von Urban Outfitters (ähnliches)
Hemd im Military-Stil von Zara
Geschnürte Sandalen mit Blockabsatz (ähnliche hier, hier oder hier)
Crossbody-Bag als Clutch von Furla


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