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Welcome to Miami, bienvenidos a Miami: Die Sand- und Salzwasserkur in Miami Beach

lisa miami beach white

The cure for anything is saltwater: Sweat, tears or the sea. Isak Dinesen hatte so Recht mit diesen Worten; wahrscheinlich ist es sogar die Kombination aus alldem, Schweiß, Tränen und das Meer, wahrscheinlich braucht es all das um mit manchen Sachen klarzukommen. (Weg)laufen, sich die Trauer und die Wut mit bittersüßen Tränen aus dem Leib heulen und ans Meer fahren, das hat noch immer geholfen. Wenn bei letzterem auch noch ein Lieblingsmensch dabei ist, der an deiner Seite ins Meer läuft und die Tränen lachend wegwischt, dann hast du gute Chancen, heil aus allem herauszukommen.

Ich hatte nichts zu sagen bis heute, wo meine Erinnerungen an 24 Stunden in Miami mir klar machen, dass es Menschen gibt und Orte, mit und an denen man alles vergessen kann ohne zu verdrängen, die alles leichter machen durch ihre bloße Existenz. Miami Beach gehört dazu (die Frau an meiner Seite tut es auch), und entgegen aller Florida-Klischees kann ich dieses Ziel für einen Strandurlaub mit den BFFs uneingeschränkt empfehlen. Wenn man manches berücksichtigt – daher hier meine Tipps für einen gelungen Trip nach Miami Beach, ob mit leichtem oder schwerem Herz.

Dos & Don’ts in Miami Beach

Do Pack nur das Nötigste ein. Mein Strandtascheninhalt besteht immer noch aus diesen Beach Essentials, dazu kommt wegen erhöhter Sonnenstichgefahr mein neuer, jetzt schon heiß geliebter Sonnenhut von Stetson*. Im Koffer brauchst du sonst nichts außer einem Bikini, zwei oder drei Sommerkleidern und einem Tuch gegen übertrieben klimatisierte Hotellobbies.

Don’t Meide den Ocean Drive. Also, geh hin, schau ihn dir an, lach dich kaputt – und dann bleibe ihm fortan fern. South Beach hat so viele schöne Ecken – der Ocean Drive hingegen ist ein überladener, touristischer und lauter Abschnitt mit wenig Stil.

Do Setz dich stattdessen wenn die Sonne langsam Richtung Horizont verschwindet in den DiLido Beach Club etwas weiter nördlich direkt an der Strandpromenade und lass den Blick übers Meer schweifen. Das mit dem Salzwasser funktioniert auch optisch – und mit einem ordentlichen Margarita.

Don’t Shop til‘ you drop. Ja, die Läden auf der Lincoln Road sind verlockend und für amerikanische Verhältnisse ist diese Fußgängerzone (!) ganz schön schön, aber: Shopping leert die Urlaubskasse schneller als man gucken kann.

Do Steck das Geld stattdessen lieber in gutes Essen und leckere Drinks. Am besten geht das meiner Meinung nach im Restaurant Michael Schwartz des sagenhaften Raleigh Hotel, einem echten Sehnsuchtsort. Oder in der verwunschenen Skybar des Shore Club Hotels. Oder auch, wie von Lina empfohlen, im Broken Shaker.

Don’t Den Kopf im Sand vergraben und rot wie ein Krebs werden. Ja, immer wieder und regelmäßig nur am Strand liegen – aber auch den Hintern hoch kriegen und spazieren gehen. Die Seitenstraßen erkunden und bei der billigen Pizzeria an der Ecke eine echte italienische Pizza essen. Ein Fahrrad mieten und den Boardwalk entlang fahren. Und sich dabei gut eincremen.

Und mein absolut liebstes Do: Mitten auf den Holzplanken stehen bleiben, in den Florida-blauen Himmel gucken und innerlich kurz das eigene Leben feiern. Und wissen: Alles wird gut. Entweder hier in Miami oder bald irgendwo sonst auf der Welt.

white miami beach

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English version:

lisa miami beach white

The cure for anything is saltwater: Sweat, tears or the sea. Isak Dinesen was so right with those words; maybe it even is the combination of all of it, sweat, tears and the sea, maybe you need all of this to deal with certain things. Running (away), crying bittersweet tears of grief, sorrow and anger and going to the oceanside, that’s what always helps. Having your favorite person by your side while running into the sea, having them wipe away your tears with a smile, chances are high you will get out of it all safe and sound.

I didn’t have anything to say in the last two weeks up to now, realizing that the past 24 hours in Miami reminded me that there are people and places who and which make you forget your worries without ignoring them, who make everything easier just by their existence. Miami Beach is one of them, and against all clichés about Florida as a holiday destination, I can totally recommend it for a trip with your BFFs if you consider a few dos and don’ts.

What to do in Miami Beach

Do Pack only the absolute necessary – my beach bag still contains nothing but exactly these Beach Essentials. I just recently added my now beloved travel-proof sun hat from Stetson* due to my high risk of sunstrokes and besides that you won’t need anything but a bikini, two or three sundresses and a scarf for excessively air-conditioned hotel lobbies.

Don’t Hit the Ocean Drive. Well, go there, have a look, take a laugh – and then avoid it. South Beach is such a beautiful place, but the Ocean Drive itself is nothing but a crowded, touristy and loud area.

Do Instead, sit down at the DiLido Beach Club a bit north of it all, just by the promenade and enjoy the view of the sea. That saltwater thing works optically, as well – and with a properly garnished Martini in your hand.

Don’t Shop til‘ you drop. Yes, the shops on Lincoln road are alluring and compared to all those American malls you might be used to it’s pretty beautiful, but: Shopping is so bad on your vaca budget…

Do …and you’re way better off investing your money in good food and luscious drinks. One of the nicest places to eat, as I’ve experienced so far, is Restaurant Michael Schwartz at phenomenally beautiful Raleigh Hotel, a true favorite. Or at the enchanting Skybar of Shore Club Hotel. Or, as recommended by Lina, at the Broken Shaker.

Don’t Bury your head in the sand and become red as a lobster. Yes, enjoy the beach life – but move your ass and take walks as well! Discover the side streets and eat a pizza at the cheap but fantastic Italian place around the corner. Rent a bike and drive along the boardwalk. And: Wear sunscreen. Loads of it.

And my absolute favorite Do: Stand still midway on the wooden planks of the boardwalk. Raise your head up and look into the Florida-blue sky. Celebrate your own fabulous life – and know that everything is gonna be alright. Here in Miami or soon, someplace else in this wonderful world.

white miami beach

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11 Kommentare

  1. Das Meer, egal wo, erleichtert die Seele, das Herz und den Kopf und öffnet den Blick für neue Horizonte.
    Danke für deinen schönen Bericht. Liebe Grüße Erika

  2. super schöne bilder! obwohl es mich nach miami an sich gar nicht so zieht, bekomm ich doch ein klein wenig lust drauf 🙂 ich war als kind 3x in florida, davon auch 1x länger in miami, leider sind meine eltern keine begnadeten fotografen und es gibt recht wenig bildmaterial von rundherum ^.^

    • Danke für deinen Kommentar! Florida im Allgemeinen und Miami im Speziellen hätten auch niemals auf meiner persönlichen Reiseliste gestanden – ich verbinde damit eigentlich nur Amusement Parks und den Ocean Drive. Das liebe ich auch so an meinem Job: Dass er mich immer wieder an Orte bringt, die ich persönlich eher ausgelassen hätte. Und sie mich lieben lernen lässt!

  3. ahungrymindblog sagt

    Hey Lisa,
    hab deinen Blog eben durch instagram entdeckt und bin begeistert! Echt schön hier. Und dass du dir die Mühe machst, alles nochmal auf Englisch zu übersetzen – Hut ab! Ich habe mich bei meinem Blog jetzt ganz für Englisch entschieden, beides würde ich zeitlich echt nicht unterkriegen..
    Liebe Grüße!
    Sabine

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