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End of year Relaxation: Mein neues Sonntagsritual im Home Spa

Die Adventssonntage sind seit jeher Tage der Entspannung, des Runterkommens und Besinnens. Familien und Freunde kommen zusammen, um gemeinsam bei Kerzenschein zu brunchen, Adventsspaziergänge zu machen oder Plätzchen zu backen. Mit einer schönen Regelmäßigkeit wird der Tag, an dem das ganze Jahr über ohnehin alle meist ruhen, zu einem ganz besonders geselligen und entspannten Tag voller Vorfreude auf Heiligabend.

Anders ist das bei Menschen im Schichtdienst. In den letzten Jahren hat sich meine Vorweihnachtszeit immer auf einzelne Tage verteilt, gerade an den Adventssonntagen stand ich meist in einem Flugzeug statt auf dem Weihnachtstag und verteilte Saft und Wasser an Passagiere statt Glühweintassen an meine Freunde – und eine richtig weihnachtliche Stimmung stellte sich meist erst am 23. ein, wenn ich wie alle Schulfreunde völlig gestresst und mit vollen Koffern in der Heimat eintrudelte. Entgegen meiner Gewohnheiten fliege ich diesen Dezember aber überhaupt nicht am Wochenende und konnte daher alle Adventssonntage zu Hause genießen – und genau das tun, was man einem Adventssonntag eben so macht: Kerzen an, Weihnachtsmarktdates und gebrannte Mandeln – aber auch Zeit für mich.

adventskranz

Sunday treat: Mein neues Sonntagsritual im Home Spa

Ich bin ein Genießertyp. Für mich gehört es dazu, mich nach einer anstrengenden Woche mit einer Fußmassage, einer Gesichtsmaske oder gleich einem Saunabesuch zu belohnen, ich halte das Verhältnis zum eigenen Körper und die Wertschätzung dessen für einen der Schlüssel zum großen Ziel „Glücklich sein“ und versuche auch, danach zu handeln. Und so sehr ich es liebe, mich in Wellnesshotels und Day Spas den halben Tag in wohliger Wärme zu suhlen – ich kann an  einer Hand abzählen, wie häufig ich dieses Jahr gebadet habe.

Dabei habe ich es immer so sehr geliebt. Nicht nur die knappe halbe Stunde im warmen Wasser treibend, sondern das gesamte Ritual. Schon als Kind habe ich es gefeiert wenn mir ein Bad eingelassen wurde – der prüfende Test am Handrücken, ob das Wasser zu heiß oder gerade richtig war (mir kann es nie zu heiß sein), der knisternde Schaum, der sich nach und nach auf der Wasseroberfläche bildet, der Moment, an dem ich langsam und vorsichtig in die Wanne steige und sich ein wohlig-warmes Gefühl in mir ausbreitet. Diesen Sonntag habe ich das wieder entdeckt. Und es zu meinem neuen Sonntagsritual zu Hause erklärt: Ein Bad.

Bubble Bath im Kerzenschein

Ich bin dabei übrigens ganz schön verwöhnt. Nicht nur, dass meine Wohnung gleichzeitig mit Balkon und Wannenbad bestückt ist – in meinem Elternhaus gibt es diesen sagenumwobenen Whirl Pool direkt an der vollverglasten Außenwand zum Garten. Hier im Winter sitzen und den Schneeflocken beim Tanzen zusehen (und unserer Katze beim Schneeflocken-Fangen), während um mich herum alles sprudelt und blubbert, das ist für mich der Inbegriff von heimischer Dekadenz. Ein Träumchen.

Zu einem perfekten Sonntagsbad gehören für mich aber natürlich nicht nur die Bubbles. Im Hintergrund läuft ruhige, entspannende Musik (meine liebsten Bade-Playlists auf Spotify sind diese und diese), Kerzen brennen, das Telefon ist weit weg und lautlos. Wer mag nimmt sich ein Print-Magazin zur Hand, ich persönlich schließe lieber die Augen und träume vor mich hin, während ich mich – im Gesicht die passende Gesichtsmaske – vom warmen Wasser (ideal sind Temperaturen zwischen 37 und 40 Grad) aufweichen lasse. Wichtig: Besonders heißes Wasser trocknet die Haut extrem aus. Ich habe es mir daher angewöhnt mich nicht nur nach dem Baden dick mit einer Body Butter einzucremen – sondern schon während des Badens vorzusorgen, indem ich statt auf Schaum lieber auf ein Badeöl setze!

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Mein aktueller Favorit ist dabei das Badeöl von Susanne Kaufmann. Das Badeöl für die Sinne pflegt mit Ölen von Ylang-Ylang, Patchouli und Lavendel nicht nur die Haut, sondern auch die Nase. Für mich genau die richtige Intensität – vor allem in Kombination mit der Duftkerze von Paddywax Candles, die ich von meinem Trip durch Point Reyes mitgebracht habe und die so herrlich nach White Woods & Mint riecht. Das Beste daran: Ist die Sojakerze einmal abgebrannt, kann man die Emaillebecher als Campingtassen oder, wenn man es rustikal mag, auch zu Hause benutzen!

Und nach dem Bad? Gut abtrocknen, vor allem die Füße. Dick eincremen. Warm einpacken. Und unter das Kunstfell aufs Sofa kuscheln – am besten in Begleitung einer schnurrenden Katze, die sich an die wohlduftende Haut kuschelt, um sich vom Schneeflocken fangen im Garten zu erholen.


Das Badeöl wurde mir freundlicherweise kosten- und bedingungslos von Susanne Kaufmann zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür – und bitte seid versichert, dass ich hier nach wie vor ausschließlich über Produkte schreibe, von denen ich wirklich überzeugt bin, und alle Angebote ausschlage, die nicht zu mir und meinem Blog passen.

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