Alle Artikel in: Thoughts & Things

Sieben von Zwölf: Das Monthly Sum Up im Juli

Im Juli war viel los bei mir und der Monat hat so turbulent geendet, dass jetzt schon vierzehn Tage August vorbeigezogen sind, bevor ich endlich zum Monthly komme. Vielleicht ist das ein gutes Zeichen dafür, dass die drei Monate Sommerferien, die ich mir selbst geschenkt habe (und zu denen ich die Tage auch noch ein paar mehr Worte verlieren werde), fruchten und mich weiterbringen, weg- und gleichzeitig wieder näher zu mir selbst. Und obwohl ich schon mitten im neuen stecke will ich es nicht missen, euch von meinem vergangenen Monat zu erzählen. The Highs of July Der Juli begann in einer neuen Wohnung, in einem neuen Bett, mit einem neuen Ausblick, den ich jetzt schon sehr lieben gelernt habe. Es ist lauter vor meinem Fenster, aber auch bewegter. Ich bekam viel Besuch in diesem Monat; Pyjamaparties und weinschwangere Abende auf dem Balkon, ein Feuerwerk von der Schlossbastion aus und eine Kettenkarussellfahrt, bei der ich ein paar blöde Gedanken für den Moment einfach abschütteln und dem Wind überlassen konnte. Ich flog nach New York, um meinen …

Sechs von Zwölf: Das Monthly Sum Up im Juni

That was a tough one. Der Juni hatte es in sich, vor allem in Sachen Veränderungen. Ihr habt es in den letzten Wochen mitbekommen, bei mir war privat viel los, vieles, wofür hier nicht der richtige Ort ist, aber auch anderes, was ich gerne mit euch teilen möchte. Progress is impossible without change, and those who cannot change their minds cannot change anything. George Bernard Shaw …und weil das so ist, habe ich mich entschieden, meine Jobsituation zu verändern. Nach sechs Jahren freier Mitarbeit habe ich zum Ende dieses Monats also aufgehört, bei creading und uberding als Social Media Managerin und Autorin zu arbeiten. Es war ein langer, spannender Weg mit Aufs und Abs, ich habe viel gelernt und Großartiges erlebt, hatte tolle Kunden und bin dankbar für viele Erfahrungen – aber jetzt auch froh, mich freigeschwommen zu haben. Manchmal bleibt man ein paar Minuten zu lange in einem Zustand, weil es so bequem ist, weil ja eigentlich alles läuft, und verpasst fast den Moment, zu gehen. Diesmal nicht. Meine Lieblingsartikel bei uberding findet ihr zusammengefasst übrigens hier. …

So schmeckt Peru: Eine peruanische Nacht im Sheraton Frankfurt Airport

Ich war noch nie in Peru. Generell sind meine Erfahrungen mit Südamerika bisher eher dünn gesät: Einige Layover in Bogotá, in das ich mich schon sehr verliebte, 24-Stunden-Aufenthalte – hauptsächlich am Pool – in einem Außenbezirk von Caracas, die Stippvisite in Buenos Aires vor ein paar Wochen und natürlich meine Reise nach Bolivien mal ausgenommen, habe ich von diesem großartigen Kontinent bisher nicht viel gesehen. Da ist so eine Sehnsucht, aber ich weiß, dass Südamerika nicht zu den Reisen zählt, die ich alleine machen will, sondern im Team. Also: Warten. Aber so einen kleinen Vorgeschmack auf Peru, den nehme ich gerne mit. Und so kam es mir gerade recht, dass das Sheraton Frankfurt Airport Hotel vergangene Woche zum Peruvian Dinner einlud – Spitzenkoch Edgar Hurtado, derzeit vor allem bekannt für sein Engagement als Küchenchef des Garden Restaurant im JW Marriott Marquis Dubai, war zu Besuch und präsentierte uns voller Hingabe seine Fusion-Kreationen, die aus peruanischen Klassikern mit japanischen Einflüssen und ganz viel Kreativität bestehen. Aber bevor wir uns im Flavors Restaurant den Magen voll schlugen, wollte ich mir erstmal …

Life of a Flight Attendant: 10 Dinge, für die euch eure Flugbegleiterin lieben wird

Das mit dem Fliegen ist so eine Sache. Für mich ist es nach acht Jahren im Job mittlerweile – sowohl als Gast, als auch in Uniform – so selbstverständlich wie für andere Leute Busfahren. Ähnlich geht es diversen Vielfliegern, Reisebloggern oder auch Berufspendlern da draußen. Aber über all die Alltäglichkeit vergisst man gerne, dass es auf jedem Flug auch mindestens eine Handvoll Menschen gibt, die bisher noch nie oder höchst selten geflogen sind. Für die die Aufregung vor einem Flug immer noch so groß ist wie bei anderen vor einem Fallschirmsprung. Die beim Boarding suchend durch die Gänge laufen, weil sie nicht auswendig wissen wo welche Sitzreihe liegt; die nicht wissen wie der Service normalerweise abläuft und dass das Getränk selten aus dem selben Wagen wie das Essen kommt – oder dass das Gepäckfach über ihrem Sitz nicht automatisch ihr Gepäckfach ist. Zugegeben: Das kann für alle Beteiligten manchmal etwas anstrengend sein. Aber wenn man einmal kurz innehält weiß man wieder, dass umständliches Verhalten an Bord meist nichts mit mangelnder Intelligenz oder Ignoranz zu tun hat, …

Fünf von Zwölf: Das Monthly Sum Up im Mai

Hallo Sommer. Diese zwei Worte beschreiben den vergangenen Monat oberflächlich am besten. Natürlich war nicht alles Sonnenschein im Mai, manchmal muss man für jeden guten Tag kämpfen und manchmal gewinnt man diesen Kampf nicht. Aber Tage an denen man früh aufwacht und den Sonnenaufgang mit einer Tasse Kaffee und einer Zigarette auf dem Balkon beobachtet, haben das Potenzial, gut zu werden, wenn man sich genug dafür einsetzt. Und manchmal, manchmal reicht die Energie. Manchmal habe ich das sichere Gefühl, dass Sonnenschein die Batterien auflädt, wenn man ihn nur lässt. Bis auf meinen Kurztrip nach Buenos Aires habe ich den Mai größtenteils zu Hause verbracht. Fast drei Wochen komplett frei vom Fliegen und von Pressereisen, das gab es selten in den letzten Jahren, und es war genau das Richtige für diese Zeit. Denn manchmal ist Flucht wider Erwarten genau das Falsche, und Dableiben und Aushalten das Richtige. Manchmal muss man dahin laufen wo es besonders wehtut und dort den Sonnenuntergang abwarten. Aber kommen wir zu den Fakten. The Highs of May Wie oben erwähnt waren es vor allem die Frühsommertage, die …